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Gleichstellungsbeauftragte

Ich begrüße Sie in meiner Funktion als Gleichstellungsbeauftragte der Gemeinde Belm.

Seit 1996 bin ich Gleichstellungsbeauftragte der Gemeinde Belm. Es ist meine Aufgabe, zur Verwirklichung der Gleichberechtigung von Frauen und Männern beizutragen (§ 9 des Niedersächsischen Kommunalverfassungsgesetzes (NKomVG).

So setze ich mich für die Interessen aller hier lebenden Frauen, Männern und deren Familien ein.

Darüber hinaus biete ich für alle Bürgerinnen und Bürger vertrauliche Gespräche im Rahmen der allgemeinen sozialen Bratung an.

Ihre

Barbara Weber

Schwerpunkte der Frauenarbeit

  • Vertretung der Interessen von Frauen innerhalb und außerhalb der Verwaltung
  • Individuelle und vertrauliche Beratung und Unterstützung von Frauen unterschiedlicher Herkunft
  • Zusammenarbeit mit Frauengruppen, Vereinen und Verbänden
  • Entwicklung und Unterstützung von Projekten und Maßnahmen zu frauenpolitischen Themen
  • Mitarbeit in sozialen Gremien der Gemeinde

Internationaler Frauentreff

"Wir trinken Tee und sprechen deutsch!"

Seit fast 20 Jahren treffen sich hier Belmer Frauen mit unterschiedlichem kulturellem Hintergrund. Der Frauentreff ist ein Ort der Begegnung und bietet Kontakt- und Kommunikationsmöglichkeiten. Hier bieten wir bei einer Tasse Tee oder Kaffee Raum für Gespräche, geselliges Beisammensein, Beratung und vieles mehr. Das Angebot des Frauentreffs richtet sich an Migrantinnen, russlanddeutsche Frauen und einheimische Bürgerinnen. Die Beratung orientiert sich am Prinzip der Hilfe zur Selbsthilfe.

Jeden 1. Dienstag im Monat: gemeinsames Frühstück

Der Frauentreff ist ansonsten grundsätzlich Montag bis Mittwoch von 8:30 - 11:00 Uhr und nach Vereinbarung geöffnet.

„Nicht da ist man daheim wo man seinen Wohnsitz hat,
sondern wo man sich verstanden fühlt.“
Christian Morgenstern



Gesetz und Wirklichkeit

„Männer und Frauen sind gleichberechtigt. Der Staat fördert die Durchsetzung der Gleichberechtigung von Frauen und Männern und wirkt auf die Beseitigung bestehender Nachteile hin.“ – Grundgesetz, Artikel 3 Absatz 2

Frauen sind nach dem Gesetz gleichberechtigt.

Aber immer noch

  • sind Haus- und Familienarbeit - in der Regel von Frauen verrichtet – gesellschaftlich wenig anerkannt
  • sind Frauen und Mädchen häufig Opfer von Gewalt, sowohl innerhalb als auch außerhalb der Familie
  • haben Frauen im Wesentlichen die Verantwortung für Heimarbeit und Kindererziehung, selbst wenn sie erwerbstätig sind
  • sind Frauen im öffentlichen Leben, in Parlamenten und Entscheidungspositionen unterrepräsentiert
  • sind Frauen im Alter oft finanziell und sozial schlechter gestellt als Männer.


Um den Gleichstellungsprozess in den Kommunen weiter zu optimieren, wurde vom Niedersächsischen Landtag in der Sitzung am 20. April 2005 eine Gesetzesnovellierung beschlossen. Das Gesetz führt den Begriff der Gleichstellungsbeauftragten anstelle der Frauenbeauftragten ein. Es soll hiermit herausgestellt werden, dass sich die Gleichstellungsbeauftragte grundsätzlich für den Abbau geschlechtsspezifischer Benachteiligungen beider Geschlechter einsetzen soll.

Der im NKomVG enthaltene Auftrag zur Verwirklichung der Gleichberechtigung von Frauen und Männern erfordert unter den gegenwärtigen gesellschaftlichen Gegebenheiten jedoch Maßnahmen, die überwiegend durch Frauen fördernde Elemente gekennzeichnet sind.

Nehmen Sie Kontakt zu mir auf wenn Sie Beratung wünschen und Informationen oder Auskünfte einholen möchten.
Aufgrund auswärtiger Termine bin ich jedoch nicht regelmäßig im Rathaus erreichbar.
Eine telefonische Terminvereinbarung wäre daher ratsam.