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Datum: 04.05.2026

400 Unterschriften für die Lindenstraße

Yasir Sivük ist Belmer Bürger und wohnt in einem Reihenhaus nahe der Lindenstraße. Er weiß, wieviel Verkehr tagtäglich über die innerörtliche Landesstraße rollt. Und er engagiert sich seit Monaten für eine gesicherte Querungshilfe für Fußgänger auf Höhe der Konrad-Adenauer-Straße. Dazu hat er auch in der Einwohnerfragestunde des Gemeinderates vorgesprochen.

Im vergangenen Herbst und Winter hat er mehr als 400 Unterschriften gesammelt, die er jetzt Bürgermeister Viktor Hermeler im Belmer Rathaus übergeben hat. „Ich habe das als Bürger und Vater getan, weil mir die Sache am Herzen liegt“, sagt Sivük. „Der Verkehr ist mittlerweile so hoch, dass man lange warten muss, um gefahrlos über die Straße zu kommen. Das betrifft nicht nur die Schul- und Kindergartenkinder, sondern auch das Therapiezentrum und das Seniorenheim“.

Für die Unterschriftensammlung hat er Bürgerinnen und Bürger angesprochen, an Haustüren im Umkreis geklingelt. „Ich war in erster Linie an der Ringstraße, der Konrad-Adenauer-Straße, dem Astruper Weg und anderen Anliegerstraßen aktiv“, beschreibt Sivük. „Rund um den Astruper Kindergarten musste ich nichts erklären, die Leute kannten die Situation und haben sofort unterschrieben“. Bei seiner Aktion war Yasir Sivük sehr akribisch. „Alle, die unterschrieben haben, waren volljährig und wohnen in Belm“.

Bürgermeister Viktor Hermeler nahm die Unterschriftenliste gerne entgegen. „Wir freuen uns, wenn sich Bürger für eine Sache in Belm engagieren“. Die Verhältnisse auf der Lindenstraße seien bekannt und auch im Gemeinderat beraten. „Auch wir wünschen uns eine weitere Querungshilfe, egal ob Zebrastreifen oder Bedarfsampel. Hauptsache, es kommt was. Aber die Gemeinde ist nicht entscheidende Verkehrsbehörde“. Die Gemeinde hat bereits werktags und außerhalb von Schulferien eine Verkehrszählung gemacht und auch die zuständige Straßenbaubehörde hat eine Zählung angekündigt. „Die Unterschriftensammlung von Herrn Sivük ist auf jeden Fall hilfreich und bestätigt den Bedarf“.