Mehrweg statt Plastikmüll - Teil 2
Makro- und Mikroplastik
In den Ozeanen schwimmen laut UN-Angaben rund 150 Millionen Tonnen Plastikmüll. Dabei handelt es sich nicht nur um größere Plastikteile, Makroplastik genannt, sondern auch um mikroskopisch kleines Mikroplastik. Dieses ist oft ein Produkt aus zersetzten Makroplastik. Mikroplastik kommt jedoch auch über das Abwasser oder durch Fabriken ins Meer. So verliert beispielsweise ein Fleece-Pullover pro Waschgang ca. 2000 Plastikfasern
Während sich in größeren Plastikteilen oftmals Tiere verfangen oder sie beispielsweise von Schildkröten mit Quallen verwechselt und gefressen werden, gelangt das Mikroplastik über die Nahrungskette auch zum Menschen.
Durch die Luft, die Nahrung, aber besonders durch das Trinkwasser nimmt der Mensch durchschnittlich 2000 Plastikteile pro Woche auf. Laut einer Studie im Auftrag des WWF kommen so im Durchschnitt fünf Gramm Plastik pro Woche zusammen. Das entspricht in etwa einer geschredderten Kreditkarte.
Damit dieses für das gesamte Ökosystem gravierende Problem eingegrenzt wird, ist es an uns, unseren eigenen Plastikverbrauch zu überdenken und einzuschränken. Dies gelingt z.B. mit der App CodeCheck. Mit ihr lässt sich leicht überprüfen, ob das Produkt Mikroplastik enthält.
Quellen: www.geo.de, www.zdf.de, www.mdr.de, www.daserste.de, https://praxistipps.chip.de