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Häusliche Gewalt und der Umgang mit Corona

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Die aktuelle Corona-Pandemie schränkt unser Leben an manchen Stellen sehr ein. Die sozialen, finanziellen und räumlichen Einschränkungen bedingen seelische Belastungen und verschärfen Konfliktpotenziale. Das Risiko für Gewalt in Familien und Partnerschaft kann dadurch unter Umständen wachsen.
Umso wichtiger ist es, dass Betroffene von Ihrem Umfeld wie bspw. Nachbarinnen und Nachbarn Hilfe erhalten. Alle Beratungseinrichtungen sind dafür weiterhin telefonisch erreichbar. Hier werden für Betroffene und Außenstehende, die helfen wollen, Handlungsmöglichkeiten gegen Gewalt-situationen zuhause aufgezeigt und Hilfsangebote vorgestellt.

Die wesentlichen Empfehlungen lauten:
• Aufmerksam sein!
• Informationen einholen!
• Hilfe anbieten!
• Konfliktsituationen unterbrechen!
• Gleichstellungsbeauftragte, besonders bei Unsicherheiten, kontaktieren!
• Polizei rufen!
In dem Belmer Familienmosaik finden Sie viele Adressen mit Hilfsangeboten an die Sie sich ebenfalls wenden können. Die 3. Auflage des Familienmosaiks ist im Rathaus der Gemeinde Belm erhältlich oder Online zu finden unter www.belm.de/Broschueren.

Finanzielle Hilfen
Weniger Geld durch Corona? – ein Online-Lotse gibt Orientierung zu Hilfen
Zudem haben die Einschränkungen des öffentlichen Lebens und insbesondere auch Arbeitslebens ggf. weitreichende wirtschaftliche Konsequenzen. Aus diesem Grund hat die Bundesregierung verschiedene Maßnahmen und Hilfspakete geschnürt, zu denen Sie sich informieren können.
Mit dem Sozialschutzpaket, dem erleichterten Kurzarbeitergeld und vielen weiteren Maßnahmen möchte die Bundesregierung dafür sorgen, dass Deutschland gut durch die Krise kommt.
Unter www.BMAS – Lotse für Corona-Hilfen.de gibt es im Internet Orientierung über die Hilfen, die Sie während der Corona-Krise in Anspruch nehmen können und wo Sie diese Leistungen beantragen.