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Datum: 22.11.2021

„Lieselotte hat Langeweile“ - Vorlesetag im Rathaus und bei Tagesmutter Andrea Gervelmeyer

„Lieselotte ist sooo langweilig ...Lieselotte hatte sich schon so gefreut. Sie wollte zusammen mit der Bäuerin ihren selbstgebastelten Drachen steigen lassen und jetzt regnet es Bindfäden. So ein Regentag ist echt langweilig!“ - So beginnt der ereignisreiche Tag der Kuh Lieselotte in dem Buch „Lieselotte hat Langeweile“, das Barbara Weber, Gleichstellungsbeauftragte und pädagogische Leiterin des Familien- und Kinderservicebüros der Gemeinde Belm zum Vorlesetag für Laurqa, Lasse und Frederik bei Tagesmutter Andrea Gervelmeyer als Geschenk mitgebracht hatte.

Der bundesweite „Vorlesetag“ fand am 19. November zum 18. Mal statt. Üblicherweise gehen dann aus der Gemeinde Belm der Bürgermeister oder einer seiner Stellvertreter oder Stellvertreterinnen in die Grundschulen oder Kitas zum Vorlesen. In diesem Jahr war die Grundschule Powe aber zu Gast im Rathaus, wo der Stellvertretende Bürgermeister Bernhard Strootmann für die Kinder vorlas.

Aber warum wird eigentlich nur in den Einrichtungen vorgelesen, dachten sich Barbara Weber und Andrea Gervelmeyer. „Ich biete immer montags bis donnerstags eine Kindertagespflege an und habe Frau Weber gefragt, ob sie nicht zum Vorlesetag vorbeikommen möchte“, beschreibt Gervelmeyer.

Barbara Weber hatte dann „Lieselotte hat Langeweile“ von Alexander Steffesmeier als Geschenk mitgebracht und die drei Zweijährigen Laura, Lasse und Frederik freuten sich vor der Geschichte dann auch erstmal über das gemeinsame Auspacken des neuen Buches.

Der Bundesweite Vorlesetag ist seit 2004 Deutschlands größtes Vorlesefest und eine gemeinsame Initiative von DIE ZEIT, Stiftung Lesen und Deutsche Bahn Stiftung. Jedes Jahr am dritten Freitag im November setzt der Aktionstag ein öffentliches Zeichen für die Bedeutung des Vorlesens und begeistert Kinder und Erwachsene für Geschichten.