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Veranstaltungen und Mitteilungen

Auf dieser Seite finden Sie Veranstaltungshinweise und allgemeine Hinweise des Klimabotschafters.


Veranstaltungen

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Mitteilungen und allgemeine Informationen

Fachbeiträge und Kontakte: Belmer Klimaschutztag findet online statt

Der ursprünglich im Sommer für den 17.07.2021 geplante Klimaschutztag 2021 auf dem Marktplatz in Belm musste wegen der Corona-Unwägbarkeiten ausfallen. „Wir dürfen aber nicht müde werden, für zukunftsfähigen Klimaschutz zu werben und uns angesichts der Waldbrände in Südeuropa und Überschwemmungen in NRW und Rheinland-Pfalz entschlossen zu engagieren“, bekräftigt Klimabotschafter Eberhard Eckert. Er stellt nun von Akteuren und Fachleuten, die am Klimaschutztag teilnehmen wollten, die Informationen, Statements und Kontaktdaten auf der Belmer Internetseite zur Verfügung.

„Lassen Sie sich von den Beiträgen der verschiedenen Experten zu persönlichen Klimaschutzmaßnahmen verleiten. Jede Maßnahme ist eine Investition in eine lebenswerte Zukunft“, sagt Eckert. „Nehmen Sie Kontakt auf, lassen Sie sich ihre Fragen beantworten und bei Planungen unterstützen“.

Alle Informationen zum Online-Klimaschutztag sind auf der Internetseite www.belm.de/klimaschutztag2021 abrufbar.

06.05.2019: Vortrag "Klimawandel und Klimaschutz" beim MontagsTreff des Belmer Seniorenbeirates:

 

"A33 Nord ist unzeitgemäß und eine Katastrophe für Natur-, Umwelt- und Klimaschutz

Leserbrief von Klimabotschafter E. Eckert auf den Bericht in der Neuen OZ vom 26.10.20: "Das Für und Wider zur A33 Nord: Ein Rundgang in Icker und Rulle"

"Ich stütze Herrn Nordmanns Sicht. Wieder soll mit dem Bau der A33 Nord Natur-, Umwelt- und Klimaschutz für „die“ Wirtschaft, den „Wirtschaftsstandort Osnabrück“ (Argument Sartor) geopfert werden, Ökonomie schlägt Ökologie! Das hat schwer-wiegende Folgen: 75 ha Boden sollen versiegelt werden (= ca.100 Fußballplätze). Das Landschaftsbild würde auf einer Fläche von 228 ha beeinträchtigt (= ca. 300 Fußballfelder). Dazu kämen massive Eingriffe in Naturschutzgebiete, in Flora und Fauna. Bedrohte Arten würden noch massiver bedrängt. Die neue Ortsumgehung von Belm ist ein gutes Beispiel dafür, wie mit brachialer Gewalt in den ‚Naturraum‘ eingegriffen wurde. Bemühungen um Arten, Natur-, Umwelt- und Klimaschutz, die sich auch Osnabrück auf die Fahnen geschrieben hat, würden ad absurdum ge-führt. Mehr Straßen erzeugen mehr Verkehr mit noch mehr Luftschadstoffen, das ist erwiesen. Wie wirkt da Auszeichnung als ‚Klimakommune 2020‘? Warum findet die Kritik von Dr. Jürgen Deiters, Professor für Wirtschaftsgeografie im Ruhestand an der Uni Osnabrück, an den Planungen kein Gehör? Nach dessen Analyse rechtfer-tigt ein geringes überregionales Verkehrsaufkommen (13000 Fahrzeuge) diese Au-tobahn nicht. Inzwischen muss auch bezweifelt werden, ob das Kosten-Nutzen-Verhältnis die A33 Nord noch den Vorgaben des BVWP entspricht. – Die Frage ist letztlich, wie wir unsere Zukunft gestalten wollen, verschwenderisch mit Ressour-cen, autogerecht oder Klima und Natur schützend. Dringend notwendiger Klima-schutz erfordert entschiedenen Reduzierung des CO2-Ausstoßes … auch und be-sonders im Straßenverkehr".