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Gebündelte Informationen zum Coronavirus Covid-19

Auf dieser Seite fassen wir alle vorliegenden Informationen zur aktuellen Lage zum Coronavirus Covid-19 zusammen.

Alle regionalen Informationen rund um das Coronavirus in Stadt und Landkreis Osnabrück, inklusive der täglich aktualisierten Fallzahlen, gibt es auf der gemeinsamen Internetseite des Landkreises Osnabrück mit der Stadt Osnabrück unter www.corona-os.de (Klick auf das Logo):


 
Download Corona Warn-App © Bundesregierung

Regelmäßig aktualisiert werden auch die nachfolgenden Textdokumente. Dort sind neben den "Infektionsschutzrechtlichen Allgemeinverfügungen" des Landkreises Osnabrück unter anderem auch weiterführende Links zu "Corona"-Informationsseiten des Landes, des Bundes und des Robert-Koch-Institutes sowie Merkblätter und Tipps zum Herunterladen:


Aktualisiert 24.11.:
Infektionsschutzrechtliche Allgemeinverfügungen, Verordnungen und Anwendungshinweise

Informationen zum neuartigen Coronavirus für Niedersachsen: https://www.niedersachsen.de/Coronavirus

Fragen und Antworten für Bürgerinnen und Bürger auf der Internetseite der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BzgA): https://www.infektionsschutz.de/coronavirus-sars-cov-2

Allgemeine Informationen des Robert-Koch-Instituts zu COVID-19 (Coronavirus SARS-CoV-2): https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/nCoV

Weitere Informationen finden Sie auf der Internetseite des Bundesgesundheitsministeriums (BMG): https://www.bundesgesundheitsministerium.de/coronavirus

Dokumente für die Fachöffentlichkeit (Handlungsempfehlungen, Falldefinitionen): www.rki.de/covid-19

Coronavirus: Merkblätter und Tipps (Stand 23.06.)

Wann ist jemand nach einer Infektion mit dem Coronavirus wieder gesund?

Wer sich mit dem Coronavirus infiziert, bemerkt es nicht sofort. Husten, Halsschmerzen, Fieber und einige andere Symptome können erst ein bis zu vierzehn Tage später einsetzen. Manche Menschen merken gar nicht, dass sie sich angesteckt haben, andere werden sehr schwer krank. Das ist das eine. Das andere: Ab wann gelten die Patienten wieder als gesund? Wann darf jemand, der positiv auf das Virus getestet wurde, die häusliche Isolierung verlassen und wieder unter Leute?

Die Inkubationszeit – also die Zeit zwischen Anstecken und Ausbrechen einer Erkrankung – wird bei Corona mit ein bis 14 Tagen angegeben, im Mittel beträgt sie sechs Tage. Nach Definition des Robert-Koch-Instituts (RKI) gelten Corona-Infizierte frühestens 14 Tage nach Beginn ihrer Symptome als genesen.

Die Voraussetzung dafür, dass eine Person 14 Tage nach dem ersten Auftreten der Symptome als gesund betrachtet wird, ist, dass sie an Tag 13 und 14 symptomfrei ist. Das heißt, sie darf an Tag 13 und 14 keinen Husten, Schnupfen, Fieber, Halsweh oder andere Beschwerden haben, mit denen eine Co-vid-19 Infektion einhergeht. Treten nach Tag 13 und 14 noch immer Symptome auf, verlängert sich der Zeitraum bis zur Gesundung bis zu dem Zeitpunkt, an dem die Person seit 48 Stunden symptomfrei ist. Am 14. Tag nach Auftreten der Symptome meldet sich der Gesundheitsdienst bei den Erkrankten, um über eine Aufhebung der häuslichen Isolierung zu entscheiden. Eine weitere Testung ist nicht erforderlich.

Wer befürchtet, an Covid-19 erkrankt zu sein, findet unter www.corona-os.de/corona-tippshinweise/bei-verdacht-einer-corona-erkrankung weitere Informationen.


Alle Videobotschaften von Landrätin Anna Kebschull finden Sie im Youtube-Kanal des Landkreises unter https://www.youtube.com/user/lkosnabrueck/videos.


Videobotschaften von Osnabrücks Oberbürgermeister Griesert finden Sie auf der Youtube-Playlist "Coronavirus" der Stadt Osnabrück unter https://www.youtube.com/playlist?list=PLVSW7cQbvNM0Ifp1c5MVd0zQ8tEknj60K


Allgemeine Informationen

In den nachfolgenden Texten finden Sie jeweils weitere aktuelle Informationen von Stadt und Landkreis Osnabrück, der Gemeinde Belm, Bund und Land oder ihrer Einrichtungen zum Thema "Coronavirus":

07.05.: Empfehlungen der DEHOGA Niedersachsen für die Gastronomie

Die Handlungsempfehlung ist von einer Arbeitsgruppe aus Hoteliers und Gastronomen zusammengestellt worden. Die Handlungsempfehlung soll Anregungen schaffen, über Maßnahmen und Abläufe im Betrieb unter Beachtung der Corona-Auflagen nachzudenken.

04.05.: Der Niedersächsische Weg hin zu einem neuen Alltag mit Corona

Seit zweieinhalb Monaten befindet sich Niedersachsen im Kampf gegen das Corona-Virus und sein Risiko für tausende Menschenleben. Um das zunächst auch in Niedersachsen intensive Infektionsgeschehen abzumildern und um eine Überforderung unseres Gesundheitssystems zu verhindern, hat die Landesregierung den Menschen und der Wirtschaft in Niedersachsen seit Mitte März zahlreiche Einschränkungen auferlegen müssen.

Mit am härtesten waren und sind für viele die Beschränkungen der direkten Kontakte auf ein absolutes Minimum, das Schließen von Kitas, Schulen und Spielplätzen, das Besuchsverbot in Alten- und Pflegeheimen. Viele Geschäfte mussten vorübergehend schließen und anschließend ihre Verkaufsflächen drastisch reduzieren, Restaurants und Friseure und viele andere köpernahe Dienstleistungen mussten ihren Betrieb einstellen. In Kirchen, Synagogen und Moscheen durften keine religiösen Versammlungen abgehalten, Sportanlagen konnten nicht genutzt werden.

Seit Anfang April gehen die täglichen Meldungen von Neuinfizierten langsam wieder zurück. Der niedrigste Werktageswert mit 50 Neuinfektionen wurde am 27. April 2020 registriert.

Als Bewertungskriterium für die jeweilige Lage wird auch die Reproduktionszahl R, also die Zahl der Personen, die im Durchschnitt von einem Fall angesteckt werden, herangezogen. Mit Datenstand 01.05.2020 hat das RKI die Reproduktionszahl auf R = 0,79 (95%-Prädiktionsintervall: 0,66-0,90) geschätzt. Das bedeutet, dass zehn mit SARS-CoV-2 infizierte Personen etwa sieben bis neun weitere Personen angesteckt haben. Für Niedersachsen kam das RKI am 30. April auf 0,7 (95%-Konfidenzintervall: 0,6-0,9).

Obwohl die Schätzung der Reproduktionszahl immer schwieriger und ungenauer wird, je kleiner die Fallzahlen werden, sieht die Landesregierung eine deutliche und nachhaltige Entspannung im Infektionsgeschehen in Niedersachsen. Auch die Zahl der in den Krankenhäusern und insbesondere auf den Intensivstationen behandelten Patientinnen und Patienten ist weiter rückläufig: Lag die Auslastung der Intensivbetten in Niedersachsen Mitte April noch bei rund 25 Prozent, betrug sie am gestrigen Sonntag nur noch 16 Prozent.

Angesichts dieser erfreulichen Entwicklung in Niedersachsen, hat die Landesregierung jetzt einen Plan aufgestellt, wie auf dieser Grundlage schrittweise viele Einschränkungen reduziert werden können. Zusammen mit Fachleuten aus mehreren Ressorts wurde ein Stufenplan erarbeitet: der „Niedersächsische Weg in einen neuen Alltag mit Corona“. Es handelt sich um das bundesweit erste Gesamtkonzept dieser Art.

Dabei wurden die unterschiedlichen gesellschaftlichen Bereiche wie Kita und Schule, Handel und Dienstleistungen, Gastronomie und Touristik, aber auch private Kontakte, Kultur, Sport und Freizeit und die Versammlungen neben- und übereinandergelegt. Bewertet wurde auch, welche Lockerungen nach welchem Zeitablauf gleichzeitig vertretbar erscheinen. Grundlage bleibt dabei der Infektionsschutz. Ausdrücklich wird auch darauf hingewiesen, dass bei einem verstärkten Infektionsgeschehen auch Verschärfungen erneut möglich sein können. Einen ersten Gesamtüberblick bietet die Anlage 1.

„Der ‚Niedersächsische Weg in einen neuen Alltag mit Corona‘ soll“, so Ministerpräsident Stephan Weil, „den Menschen in unserem Land einigermaßen verlässliche Perspektiven für die nächsten Wochen geben. Nach all den Belastungen und Unsicherheiten haben die Bürgerinnen und Bürger einen Anspruch darauf, zu erfahren, wann welche weiteren Lockerungsmaßnahmen zu erwarten sind, wenn sich das Infektionsgeschehen weiterhin so moderat entwickelt wie bisher.“

Wirtschaftsminister Bernd Althusmann ergänzt: „Wir versuchen, den Menschen in Niedersachsen schrittweise wieder mehr Möglichkeiten zum sozialen Miteinander und zum wirtschaftlichen Handeln zu geben, ohne dabei eine gefährliche Erhöhung der Zahl der Neuinfektionen zu riskieren.“

„Es bleibt unser gemeinsames Ziel, die Kapazitätsgrenze für die Intensivmedizin nicht zu überschreiten“, erklärte Gesundheitsministerin Carola Reimann.

Der Niedersächsische Weg enthält insgesamt fünf Stufen. Stufe 1 läuft bereits. Sie umfasst einige Maßnahmen, die bereits mit der letzten Änderung der ‚Verordnung zum Schutz vor Neuinfektionen mit dem Corona-Virus‘ umgesetzt worden sind sowie die am letzten Mittwoch beschlossenen Lockerungen. Letztere, wie beispielsweise die vorsichtige Öffnung einiger Kultureinrichtungen, werden mit der aktuell laufenden Verordnungsänderung umgesetzt, sie treten zum 6. Mai in Kraft. Stufe 2 soll Mitte Mai realisiert werden, sofern die Neuinfektionszahlen und die Krankenhausbelegung weiter niedrig bleiben. Stufe 3 soll nach bisherigen Planungen kurz vor Pfingsten, also Ende Mai, umgesetzt werden. Die zeitliche Abfolge der weiteren Stufen wurde bewusst noch nicht festgelegt.

Bei der Entscheidung über die einzelnen sukzessive denkbaren Lockerungen von Freiheitsbeschränkungen wurde jeweils der mit einer Maßnahme verbundene Infektionsschutz in Relation gesetzt zu den gleichzeitig eintretenden gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Schäden.

Dazu Ministerpräsident Stephan Weil: „Es geht uns um eine Strategie, die ebenso vorsichtig, wie zielstrebig wieder halbwegs normale Verhältnisse schafft, bis das Virus durch einen wirksamen Impfstoff vollständig beseitigt werden kann. Beschränkungen die nur einen vergleichbar niedrigeren Nutzen für den Infektionsschutz bringen, aber mit einem hohen gesellschaftlichen oder wirtschaftlichen Schaden verbunden sind, sollen als erstes angegangen werden. Außerdem war abzuwägen, welche und wie viele Lockerungsmaßnahmen auf einer Stufe zusammenkommen dürfen, ohne dass die Zahl der Begegnungen von Menschen jenseits des eigenen Hausstandes in einer nicht mehr zu verantwortenden Weise steigen würde.“

Auch Wirtschaftsminister Althusmann plädierte für ein umsichtiges Vorgehen: „Motor für unsere Entscheidungen zugunsten einer weiteren Öffnung von Wirtschaftsbereichen sind natürlich die Belastungen der Unternehmerinnen und Unternehmer und der Beschäftigten in Niedersachsen, aber stets auch die jeweiligen Ansteckungsgefahren. Einige Bereiche können deshalb bald wieder geöffnet werden, andere müssen im Interesse der Virusbekämpfung noch länger warten. Hier werden wir auch weiterhin mit staatlichen Geldern Unterstützung leisten.“

In der Regel sollte zwischen den Stufen genug Zeit liegen, um die Wirkung auf das Infektionsgeschehen erfassen zu können. Erst wenn die dann vorliegende Zahl der Neuinfektionen überschaubar bleibt und die Intensivkapazitäten perspektivisch weiter ausreichen werden, kann die nächste Phase eingeleitet werden.

Die geplanten Lockerungen setzen voraus, dass in allen Bereichen strenge Hygienevorgaben und Mindestabstände eingehalten werden. Mund-Nasen-Bedeckungen werden wohl in allen Stufen weiterhin Pflicht bleiben – beim Einkauf und in Bussen und Bahnen.

Direkte persönliche Kontakte müssen leider auch weiterhin auf ein Minimum reduziert werden. Trotz der in einzelnen Ländern jetzt angekündigten Aufhebung soll es in Niedersachsen bis Ende Mai bei der ‚Zwei-Personen-Regel‘ im öffentlichen Raum bleiben. Die Erfahrungen der vergangenen Wochen haben gezeigt, dass die persönlichen Kontaktbeschränkungen die Ausbreitung des Infektionsgeschehens bislang mit am stärksten eingedämmt haben. Ebenso wie bei anderen Maßnahmen wird die Landesregierung hierzu aber zunächst die Diskussion in der nächsten Bund-Länder-Konferenz am Mittwoch abwarten, bevor die Entscheidung über eine weitere Veränderung der niedersächsischen Rechtsverordnung abschließend getroffen wird.

Weil zeigte sich zufrieden, dass Kinder und Jugendliche infolge der Öffnung der Spielplätze und der Außensportanlagen sowie der geplanten Ausweitung der KiTa-Notbetreuung und der schrittweisen Wiederaufnahme des Präsenzunterrichts wieder mehr direkten Kontakt zu Gleichaltrigen bekommen können.

Kultusminister Grant Hendrik Tonne stellte einen Phasenplan-KiTa zur schrittweisen Erweiterung der Kinderbetreuung vor. So soll es ab Mittwoch, 6. Mai 2020, möglich sein, private Betreuung für bis zu fünf Kinder zu organisieren. Zudem können Tagesmütter und Tagesväter wieder betreuen. In den nächsten Phasen wird die Notbetreuung sukzessive ausgeweitet, von derzeit sechs auf zunächst zehn Prozent landesweite Betreuungsquote bis zum 18. Mai 2020, danach eine Steigerung auf bis zu 40 Prozent Betreuungsquote bis zum 6. Juni 2020, anschließend auf bis zu 50 Prozent. Zudem sollen gesonderte Angebote für Vorschulkinder an Nachmittagen und nach und nach für alle Kinder eingerichtet werden. Tonne: „Ich möchte, dass alle Kinder die Chance erhalten, ihre Erzieherinnen und Erzieher wieder zu sehen und mit ihren Freundinnen und Freunden zu spielen – wenigstens ein paar Stunden zu Beginn. Das geht mit unserem Phasenplan, der Betreuung und Gesundheitsschutz miteinander verbindet.“

Für die Schulen liegt bereits ein Plan für ein schrittweises Aufwachsen des Präsenzunterrichts vor (siehe Anlage 2). Tonne bedankte sich bei den Eltern, den Erzieherinnen und Erziehern und bei den Lehrkräften für ihr großes Engagement unter schwierigen Bedingungen. Die Kinder und Jugendlichen erinnerte er: „Bitte unbedingt die Abstands- und Hygieneregeln einhalten!“

Gesundheitsministerin Carola Reimann erklärte: „Wir haben die Situation in unseren Krankenhäusern derzeit gut im Griff. Wir haben freie Kapazitäten. Vor diesem Hintergrund haben wir uns entschlossen, den niedersächsischen Krankenhäusern ab dem kommenden Mittwoch wieder zu erlauben, die sogenannten elektiven Eingriffe, also planbare Operationen, vorzunehmen. Die Rehakliniken können den Betrieb ab dem 11. Mai wieder aufnehmen.“

Das sei eine gute Nachricht für die Patientinnen und Patienten, die sich nun wieder wie gewohnt in Behandlung begeben können“, so Reimann. „Gleichzeitig gehen wir dabei sehr vorsichtig vor und führen ein atmendes Sicherungssystem ein.“

Ziel sei, bei einem Anstieg der Infektionszahlen möglichst schnell wieder möglichst große Kapazitäten für Covid-Patientinnen und -Patienten vorhalten zu können: „Wir schreiben den Krankenhäusern deshalb zunächst vor, dass 25 Prozent Ihrer Beatmungsplätze bis auf weiteres für Covid-Patienten reserviert bleiben müssen. Darüber hinaus verpflichten wir die Krankenhausträger, bei einer Dynamisierung des Infektionsgeschehens binnen 72 Stunden weitere 20 Prozent ihrer Beatmungskapazitäten zur Verfügung zu stellen.“

Damit auch die Bewohnerinnen und Bewohner von Alten- und Pflegeheimen wieder mehr soziale Begegnungen erleben können, werden aktuell vielerorts in Niedersachsen technische und bauliche Möglichkeiten ‚sicherer‘ Besuchsszenarien erprobt. „Die so belastende Isolation der älteren Menschen möglichst bald zu beenden, ist uns ein großes Anliegen“, so Weil.

Die Zahl der Begegnungen im halb-öffentlichen Raum wird sich durch die Öffnung der Außensportanlagen insgesamt erhöhen. Alle Indoor-Sportanbieter müssen sich noch mindestens bis zur dritten Stufe, also bis Ende Mai gedulden, ebenso die Freibäder.

„Bereits in Stufe zwei, also ab Mitte Mai, sollen in Niedersachsen Restaurants und Cafés wieder langsam öffnen können“, betonte Wirtschaftsminister Althusmann, „wenn auch zunächst nur mit einer Auslastung von 50 Prozent und unter Wahrung der Vorschriften zu Abständen und Kontaktbeschränkungen.“ Ein gemeinsamer Gaststättenbesuch soll jedoch nur im Rahmen der allgemein geltenden Regelungen zu Abstand und Kontaktbeschränkungen möglich sein. Überall in der Gastronomie müssen Hygienekonzepte vorliegen.

Auch im Bereich des Tourismus geht Niedersachsen voran: In der ersten Stufe kommen jetzt zunächst Dauercamper und Ferienhaus- beziehungsweise Ferienwohnungsbesitzer zum Zuge. Gleichzeitig werden auch diejenigen Inseln wieder für den Tagestourismus geöffnet, bei denen die Verantwortlichen vor Ort dies für vertretbar halten. Das Land überlässt die Entscheidung den Landkreisen und Kommunen.

Ab Mitte Mai sollen in einer zweiten Stufe Ferienhäuser oder Ferienwohnungen wieder angemietet werden können. Campingplätze werden dann auch für vorübergehende Aufenthalte geöffnet werden – allerdings zunächst nur mit einer 50-prozentigen Auslastung. und einer Wiederbelegungssperre von mindestens 7 Tagen.

Die 50-Prozent-Regel gilt dann auch für die rechtzeitig zu Pfingsten wieder zu öffnenden Hotels und Pensionen. Auch hier sollen rasche Wechsel von Gästen ebenso verhindert werden, wie allzu viele Begegnungen in geschlossenen Räumen. Die Details und das weitere Vorgehen sollen binnen einer Woche MW, MS, Dehoga, NGG und Kommunen erarbeiten.

Die Begrenzung der Verkaufsflächen auf 800 qm soll nach bisherigen Planungen Mitte Mai entfallen. „Ich freue mich“, so Wirtschaftsminister Bernd Althusmann, „dass dann auch größere Geschäfte einschließlich der Möbelhäuser wieder vollständig öffnen können.“

Den in den Anlagen im Einzelnen dargelegten Stufenplan hat Ministerpräsident Stephan Weil seinen Kollegen in den anderen Ländern und der Bundesregierung als Grundlage für die weitere Gesprächsrunde am kommenden Mittwoch (6. Mai 2020) zur Verfügung gestellt.

Weil: „Danach werden wir hier in Niedersachsen abschließend über den niedersächsischen Weg hin zu einem neuen Alltag mit Corona entscheiden.“

 

Pressemitteilung der Nds. Landesregierung, 04.05.2020

Neu: Checkliste und Anträge für Notbetreuung

Mit der Schließung von Kindertageseinrichtungen sollen die Infektionsketten des Corona-Virus unterbrochen werden. Eine Notbetreuung dient lediglich zur Sicherstellung grundlegender Aspekte der Daseinsvorsorge und kann daher nur im absoluten Ausnahmefall gewährt werden! Bitte prüfen Sie daher sehr sorgfältig und kritisch, ob für Sie tatsächlich ein Ausnahmefall zutrifft.
Der Aufenthalt zuhause und in kleinen Gruppen ist unbedingt der Betreuung in einer Einrichtung vorzuziehen.

Die Checkliste hilft Ihnen bei der Beurteilung: Checkliste für die Notfallbetreuung in einer Kindertageseinrichtung

Antrag auf Notbetreuung eines Kindes_Kita

Antrag auf Notbetreuung eines Kindes_Schule

Digitale Beratung: Landkreis Osnabrück bietet kostenlosen Online-Kurs für Eltern mit Kindern bis 12 Jahre an

In der aktuellen Corona-Krise und den damit verbundenen Einschränkungen des sozialen Lebens, stehen Eltern täglich vor großen Herausforderungen. Der Landkreis Osnabrück erinnert daher an ein digitales Angebot für Eltern, das kostenlos zur Verfügung steht. „In dieser Zeit, wo persönliche Kontakte stark eingeschränkt und Kinder zu Hause betreut werden müssen, ist unser Online-Elternkurs eine gute Option, um Eltern in Erziehungs- und Konfliktfragen zur Seite zu stehen“, sagt Landrätin Anna Kebschull.

Bereits seit 2018 beschreitet der Fachdienst Jugend des Landkreises Osnabrück den innovativen Weg und bietet für Eltern mit Kindern im Alter zwischen 2 und 12 Jahren die kostenlose Teilnahme an einem Online-Kurs auf der Grundlage des positiven Erziehungsprogramms Triple P an. Möglich gemacht hat dies die gemeinnützige „Junker-Kempchen-Stiftung für kompetente Elternschaft und Mediation“, die die Zugangscodes zum ansonsten kostenpflichtigen Programm finanziert hat.

Das Online-Programm ist unter WWW.TRIPLEP-ELTERN.DE/LKOS zu starten. Nach der Anmeldung werden die persönlichen Zugangsdaten per E-Mail zur Verfügung gestellt. Der Online-Elternkurs besteht aus abwechslungsreichen Übungen, kurzen Videos und Arbeitsblättern. In acht Modulen erhalten Eltern alltagsnahe und fundierte Anregungen, um positives Verhalten ihrer Kinder zu fördern und Problemen vorzubeugen beziehungsweise damit umzugehen. Eltern können sich dabei Erziehungsfertigkeiten aneignen, die zu ihrem individuellen Familienalltag passen sowie auf die Stärkung der Eltern-Kind-Bindung und Förderung der kindlichen Entwicklung abzielen.
Das Programm kann dann in individuellem Tempo auf einem Computer, Tablet oder Smartphone genutzt werden. Dieses interaktive internetbasierte Angebot wurde entwickelt, um positive Erziehungsmethoden zu fördern. Dazu gehören Aufmerksamkeit und Lob, Methoden, Kindern Neues beizubringen, vorbeugende Maßnahmen, um Probleme in Risikosituationen zu vermeiden, die Anwendung dieser Prinzipien auf spezifische Situationen sowie gegenseitige Unterstützung in der Partnerschaft und Umgang mit Stress. Die Flexibilität des Programms liegt unter anderem darin, dass der Zugangscode bis zu einem Jahr nach seiner Aktivierung gültig ist.

Bundesarbeitsgemeinschaft kommunaler Frauenbüros und Gleichstellungsstellen: "Wann, wenn nicht jetzt"

20 bundesweit tätige Organisationen und Verbände stellen Forderungen an Bundesregierung und Arbeitgeber

Corona hat das Leben in Deutschland und in der Welt grundlegend verändert. Deutlich wird, dass die wirtschaftlichen und sozialen Kosten Frauen wesentlich stärker treffen. Die Pandemie vergrößert alle gleichstellungs- und frauenpolitischen Probleme/Schieflagen, auf die wir bereits seit Jahrzehnten hinweisen.

Angesichts der existenziellen Krise wird deutlich, wie lebensbedrohlich sich die über Jahre privatisierte und eingesparte öffentliche soziale Infrastruktur und die falschen Arbeitsbewertungen jetzt auf unseren Lebensalltag auswirken. Wann, wenn nicht jetzt werden unsere frauen- und gleichstellungspolitischen Forderungen anerkannt und umgesetzt.

Wir erwarten von Politik, Arbeitgebern und Arbeitgeberinnen innen und allen Verantwortungsträgern und Verantwortungsträgerinnen ein ebenso mutiges, sachbezogenes und schnelles Handeln wie jetzt in der Zeit von Corona.

Deshalb fordern wir u.a.:
  • finanzielle Aufwertung und bessere Arbeitsbedingungen in der Pflege, im Gesundheitswesen, der Erziehung und im Einzelhandel
  • Abschaffung der Sonderregelungen für Minijobs
  • Rahmenbedingungen und Arbeitszeiten, die es Eltern ermöglichen, sich die Care-Arbeit gereicht zu teilen
  • eine bedarfsgerechte und flächendeckende Versorgung mit Beratungsstellen und Gewaltschutzeinrichtungen

Hinweise für Unternehmen zum Kurzarbeitergeld

Corona-Pandemie und häusliche Gewalt

Anlässlich der getroffenen Maßnahmen zur Eindämmung der Ausbreitung von COVID- 19 weist Barbara Weber, Gleichstellungsbeauftragte der Gemeinde Belm, darauf hin, dass bundesweit wie auch in Belm und der Stadt Osnabrück ein Wachstum der Fallzahlen über die häusliche Gewalt aktuell nicht festzustellen ist. Anders als in China, wo eine Verdreifachung der Anrufe wegen häuslicher Gewalt laut der Süddeutschen Zeitung gemeldet wurde. Expertinnen und Experten erwarten jedoch einen Anstieg der innerfamiliären Straftaten und gehen in diesem Zusammenhang von einem großen Dunkelfeld aus. Vermutlich ist es für betroffene Personen schwieriger geworden, unauffällig Hilfe zu holen, da sich der Täter oder ggf. die Täterin in häuslicher Gemeinschaft befindet und dieses Umfeld in der aktuellen Situation kaum verlassen kann.

Weber bittet die Belmer Bürgerinnen und Bürger, die Kenntnis von häuslicher Gewalt in ihrem Umfeld haben, nicht nur während der Corona-Pandemie um Zivilcourage und die Belmer Polizei unter Telefon 05406 807790 zu verständigen oder den Notruf 110 zu wählen.

Sie weist weiter auf Hilfs- und Beratungsangebote wie das Hilfetelefon "Gewalt gegen Frauen" (08000 116 016), die "Nummer gegen Kummer" (116 111) für Kinder und Jugendliche und das Elterntelefon (0800 111 0550) hin.

Das bundesweite telefonische Hilfsangebot der Behandlungsinitiative Opferschutz (BIOS-BW) e.V. bietet im Rahmen des Präventionsprojekts „Keine Gewalt– und Sexualstraftat begehen“ tatgeneigten Personen telefonische therapeutische Hilfestellungen an. Das Angebot ist kostenlos und kann anonym genutzt werden. Näheres unter: https://www.bevor-was-passiert.de

Informationen zu Unterstützungsmöglichkeiten für Arbeitgeber, zu Kurzarbeitergeld und zur gelegentlichen Arbeitnehmerüberlassung

Die Bundesagentur für Arbeit hat ein zweiseitiges PDF mit verlinkten Informationen zu Unterstützungsmöglichkeiten für Arbeitgeber, zu Kurzarbeitergeld und zur gelegentlichen Arbeitnehmerüberlassung erstellt:

Arbeitslosenversicherung: Regeln für freiwillig Versicherte Selbstständige gelockert

Die Bundesagentur für Arbeit hat ein Merkblatt für erstellt, das illustriert,wie sich die Regeln für freiwillig in der Arbeitslosenversicherung Versicherte gelockert haben.

Corona-Zeiten: Wo gibt es jetzt Beratung für Eltern?

Nationales Zentrum Frühe Hilfen © Nationales Zentrum Frühe Hilfen

Wegen der Ausbreitung des Coronavirus fallen zur Zeit Eltern-Kind-Gruppen aus. Familienzentren haben dicht gemacht und viele Anlaufstellen der Frühen Hilfen sind für den Publikumsverkehr weitgehend geschlossen. An wen können sich Schwangere und Eltern mit Kindern bis 3 Jahre jetzt wenden, wenn sie Fragen und Sorgen rund um die Familie haben? Wer hört ihnen zu oder berät sie, wenn sie in Not oder in einer Konfliktsituation sind? Hier finden Sie eine Übersicht an professionellen und ehrenamtlichen Beratungsmöglichkeiten für (werdende) Eltern per Telefon oder Online-Beratung.

Die meisten Anlauf- und Beratungsstellen für Eltern und Schwangere haben wegen Covid-19 den Publikumsverkehr derzeit stark eingeschränkt. Die Stellen sind aber weiterhin besetzt und in der Regel telefonisch erreichbar. Informieren Sie sich zunächst bei den Beratungsstellen öffentlicher und freier Träger in Ihrer Nähe, ob sie Schwangere und Familien telefonisch beraten.

Die passende Beratungsstelle vor Ort können Sie über die folgenden bundesweiten Suchen finden:

Erziehungs- und Familienberatungsstellen: www.bke.de
Beratungsstellen mit verschiedenen Schwerpunkten: www.dajeb.de
Anlaufstellen Frühe Hilfen: www.elternsein.info 
Schreiambulanzen: www.elternsein.info
Schwangerschaftsberatungsstellen: www.familienplanung.de


Vielseitige Informationen des Niedersächsischen Kultusministeriums und der Landesschulbehörde für mit Tipps und Hinweisen für Eltern rund um die Zeit der Kontaktsperre:


Eine wichtige Alternative zur Beratung vor Ort sind für Schwangere und Familien jetzt die Online-Beratungen und Telefonberatungen verschiedener gemeinnütziger Träger. Die Informationen auf dieser Seite werden fortlaufend aktualisiert.

www.bke-elternberatung.de

Die Onlineberatung der Bundeskonferenz für Erziehungsberatung e. V. (bke) ist auf die Beratung von Eltern spezialisiert und berät bundesweit anonym und kostenlos unter www.bke-elternberatung.de. Die Fachkräfte der bke-Onlineberatung für Eltern informieren auch über die Angebote der Frühen Hilfen, wie Familienhebammen oder Familienkinderkrankenschwestern.
Bei der bke-Onlineberatung beraten pädagogische und psychologische Fachkräfte, die immer auch in einer Erziehungsberatungsstelle tätig sind. In der Mailberatung und im Einzelchat begleiten sie Eltern auch bei komplexen Problemen. Die Fachkräfte moderieren zudem Gruppen- und Themenchats. Mails werden werktags innerhalb von 48 Stunden beantwortet.

Elterntelefon der „Nummer gegen Kummer“

Die ehrenamtlichen Mitarbeitenden des Elterntelefons der Nummer gegen Kummer e. V. sind auf die Beratung von Eltern spezialisiert. Sie informieren Schwangere und Eltern mit Kindern von 0 bis 3 Jahren bei Bedarf zu Frühen Hilfen. Das Elterntelefon berät bundesweit anonym und kostenlos unter der Nummer 0800 111 0 550:

  • montags bis freitags 9 bis 11 Uhr
  • dienstags und donnerstags 17 bis 19 Uhr
Online-Beratung der Caritas

Der katholische Wohlfahrtsverband Caritas bietet über ein Online-Beratungsportal kostenlose und anonyme Beratung und Hilfe an. Alle Jugendlichen, jungen Erwachsenen, Frauen, Männer und Paare finden vielfältige Beratungsangebote:

  • Eltern und Familien
  • Kinder und Jugendliche
  • Schwangerschaft
  • U 25 Suizidprävention

Sie können ihre Fragen und Anliegen per Mail versenden unter: www.caritas.de. Die Fachkräfte der Online-Beratung antworten zeitnah, spätestens innerhalb von 48 Stunden.

Online-Beratungen der Diakonie

Über das Hilfeportal der Diakonie, dem sozialen Dienst der evangelischen Kirchen, können alle Schwangere und Familien Online-Beratungen der Diakonie in ihrer Nähe finden. Die Online-Beratungen sind kostenlos und vertraulich. Sie erfolgen über ein besonders geschütztes Webmail-Formular. https://hilfe.diakonie.de

Telefonseelsorge

Die ehrenamtlichen Mitarbeitenden der Telefonseelsorge sind rund um die Uhr unter den Nummern 0800 111 0 111 und 0800 111 0 222 erreichbar. Sie beraten alle Menschen mit Sorgen oder in Krisensituationen anonym und kostenlos. Die Telefonseelsorge bietet auch eine Mailseelsorge und Chatseelsorge an unter: www.telefonseelsorge.de. Träger der Telefonseelsorge sind die Evangelische Kirche und die Katholische Kirche in Deutschland.

Muslimisches Seelsorgetelefon

Das Muslimische Seelsorgetelefon MuTeS steht allen Menschen in seelischen Notlagen unter der Nummer 030 443509821 an 365 Tagen im Jahr rund um die Uhr offen. Die ehrenamtlichen muslimischen Telefonseelsorgerinnen und Telefonseelsorger beraten anonym und kostenlos (bis auf die üblichen Festnetzgebühren). Die Beratungen sind immer in Deutsch und dienstags in Türkisch. Nach Absprachen sind auch Beratungen in Arabisch, Urdu, Französisch, Englisch und Bosnisch möglich. Träger von MuTeS ist Islamic Relief Deutschland e. V. Informationen unter: www.mutes.de

Beratungshotline der ZWST

Die Beratungshotline der Zentralwohlfahrtsstelle der Juden in Deutschland e. V. berät junge Familien, insbesondere jüdischen Glaubens, unter der Telefonnummer 069 944371-63. Die Beratung ist anonym und kostenlos (bis auf die üblichen Festnetzgebühren). Die Sprechzeiten sind:

  • montags 9 bis 13 Uhr
  • dienstags 15 bis 18 Uhr
  • mittwochs 9 bis 14 Uhr
Mail-Beratung von pro familia

Bei Fragen und Problemen rund um Partnerschaft, Sexualität, Familienplanung und Schwangerschaft bietet der Verband pro familia eine kostenlose und anonyme Online-Beratung. In der bundesweiten E-Mail-Beratung antworten die qualifizierten Fachkräfte in der Regel innerhalb von drei Tagen. www.profamilia.de

Online-Chat der AWO zu Sexualität und Schwangerschaft

Der Online-Chat der Arbeiterwohlfahrt (AWO) Niederrhein e. V. bietet die Möglichkeit, mit ausgebildeten Beraterinnen und Beratern anonym, vertraulich und kostenlos zu allen Fragen zu Sexualität, (ungewollter) Schwangerschaft, Partnerschaft, STI und Verhütung zu chatten unter: www.liebe-lore.de

  • montags von 13.30 bis 17.30 Uhr
  • mittwochs von 9.00 bis 12.30 Uhr
Hotline Deutscher Psychologinnen und Psychologen e. V.

Die Hotline des Berufsverbandes Deutscher Psychologinnen und Psychologen e. V. (BDP) richtet sich an alle, die durch die Corona-Pandemie psychisch belastet sind. Wenn Menschen unter der häuslichen Isolation leiden, sozialen Rückhalt vermissen oder verunsichert sind, finden sie Beratung bei der professionellen anonymen und kostenlosen Hotline 0800 777 22 44. Die BDP-Corona-Hotline ist geschaltet:

  • täglich von 8 bis 20 Uhr
Hilfetelefon “Gewalt gegen Frauen”

Das Hilfetelefon “Gewalt gegen Frauen” ist ein bundesweites Beratungsangebot für Frauen, die Gewalt erlebt haben oder noch erleben. Unter der Nummer 08000 116 016 bietet es Frauen aller Nationalitäten eine 24-Stunden-Beratung an. Auch Angehörige, Freundinnen und Freunde sowie Fachkräfte werden anonym und kostenfrei beraten. Die Beratung erfolgt durch qualfizierte Fachkräfte mehrsprachig und barrierefrei. Das Hilfetelefon bietet zudem eine Chatberatung und E-Mail-Beratung auf Deutsch unter www.hilfetelefon.de. Träger des Hilfetelefons ist das Bundesamt für Familie und zivilgesellschaftliche Aufgaben.

www.gewaltlos.de

Die Internetberatung www.gewaltlos.de richtet sich an Mädchen und Frauen, die von Gewalt betroffen sind. Der Chat ist rund um die Uhr geöffnet und berät kostenfrei und anonym. Träger der Internetberatung ist der Verein Gewaltlos.de e. V. Ihm gehören 34 Vereine des Sozialdienstes katholischer Frauen (SkF) aus ganz Deutschland an.

Hilfetelefon für „Schwangere in Not“

Das Hilfetelefon „Schwangere in Not“ des Bundesfamilienministeriums ist unter der Nummer 0800 40 40 020 rund um die Uhr für Schwangere erreichbar. Qualifizierte Beraterinnen beraten anonym und kostenlos, bei Bedarf auch in 18 Sprachen. Das Hilfetelefon bietet auch eine kostenlose und anonyme Online-Beratung unter: https://schwanger-und-viele-fragen.de


Corona-Krise: Survival-Kit für Männer unter Druck

Die Dachorganisationen für Jungen-, Männer- und Väterarbeit in der Schweiz (www.maenner.ch), Österreich (www.dmoe-info.at) und Deutschland (www.bundesforum-maenner.de): "Unser Beruf ist, Männer zu beraten und zu begleiten. Wir wissen aus Erfahrung: In einer Krisensituation steigt das Risiko, die Kontrolle zu verlieren und gewalttätig zu werden. Hier sagen wir, was dich als Mann unterstützt, Stressmomente in der Corona-Krise zu bewältigen". Den Flyer mit Verhaltenstipps bei Stress in der Krise gibt es hier:

Wirtschaftsförderung WIGOS bietet Corona-Hotline für Betriebe

Allein seit Freitag, 20.03., über 200 Anfragen - Viel Beratungsbedarf zum Thema "Liquiditätshilfen"

Viele Unternehmen im Landkreis Osnabrück sind durch die weitgehenden staatlichen Maßnahmen zur Eindämmung des Coronavirus massiv betroffen. Die Wirtschaftsförderung des Landkreises Osnabrück WIGOS hält in dieser Situation für die Betriebe ein umfangreiches Beratungsangebot bereit, erläuterte jetzt WIGOS-Geschäftsführer Siegfried Averhage. Neben einer telefonischen Hotline (Telefon 0541 501-2468), bei der Unternehmen individuell und kostenlos mit ihren Anliegen beraten würden, gebe es umfangreiche Hinweise zu den aktuell relevanten Fragestellungen auf der WIGOS-Internetseite unter www.wigos.de.

„Seit Schaltung der Hotline am 16. März gab es mehr als 400 Anfragen, allein seit vergangenem Freitag mehr als 200“, so der Leiter des WIGOS-UnternehmensService, Thomas Serries. Das Gros der Anrufer seien Klein- und Kleinstbetriebe, die akute Probleme mit der Sicherstellung ihres Lebensunterhaltes, bzw. der Entlohnung ihrer Beschäftigten hätten. Vor allem zu den wirtschaftlichen Hilfen gebe es deshalb hohen Beratungsbedarf. „Mit zurzeit sechs Mitarbeitenden geben wir unseren Betrieben einen Überblick über die vorhandenen Fördermöglichkeiten, damit sie schnellstmöglich die entsprechenden Anträge auf den Weg bringen können“, skizzierte Serries. Themen der Telefonate seien immer wieder die Lohnfortzahlung im Quarantänefall, Liquiditätshilfen oder mögliche Erleichterungen bei den laufenden Steuerzahlungen. Für den schnellen Überblick habe die WIGOS außerdem im Internet in einer Liste die „FAQ“, die häufig gestellten Fragen zum Coronavirus gesammelt und beantwortet.

Die Corona-Hotline der WIGOS ist täglich von 9 bis 17 Uhr unter der Telefonnummer 0541 501-2468 zu erreichen, per Email unter corona@wigos.de. Weitere Informationen zu den wirtschaftlichen Auswirkungen der Corona-Krise gibt es unter www.wigos.de. Zu aktuellen Fallzahlen sowie Verhaltensregeln und medizinischen Themen informiert die Hotline des Landkreises Osnabrück unter 0541 501-1111.

Auswirkungen auf die Wasserwirtschaft durch Covid-19 (Coronavirus)

Die Wasserver- und Abwasserentsorgung im Verbandsgebiet des WV Wittlage ist derzeit weder gefährdet noch beeinträchtigt!

Dennoch ergreifen wir geeignete Maßnahmen, um die Verbreitungsgeschwindigkeit des Virus zu verlangsamen und das Risiko für die Wasserver- und Abwasserentsorgung weiterhin auf möglichst niedrigem Niveau zu halten.

Das Umweltbundesamt hat in einer Stellungnahme vom 12. März 2020 festgestellt, dass eine Übertragung des neuartigen Virus nach derzeitigem Wissensstand vor allem über den direkten Kontakt zwischen Personen oder kontaminierten Flächen erfolgt. Trinkwässer, die unter Beachtung der allgemein anerkannten Technik gewonnen, aufbereitet und verteilt werden, sind sehr gut gegen alle Viren - einschließlich Coronaviren - geschützt.

Eine Übertragung des Coronavirus über die öffentliche Trinkwasserversorgung ist nach derzeitigem Kenntnisstand höchst unwahrscheinlich. Auch das Risiko einer direkten Übertragung von Coronaviren über Stuhl infizierter Personen erscheint laut Umweltbundesamt gering. Bis heute sei kein Fall einer fäkal-oralen Übertragung des Virus bekannt.

Liebe Bürgerinnen und Bürger! Wir möchten Sie eindringlich bitten, von persönlichen Besuchen in unserer Geschäftsstelle, aber auch auf den Wassergewinnungs- und Abwasserentsorgungsanlagen abzusehen. Unsere Mitarbeiter stehen Ihnen gerne telefonisch oder per E-Mail während der Geschäftszeiten zur Verfügung.

Die Kontaktdaten der jeweiligen Ansprechpartner finden Sie hier: https://www.wv-wittlage.de/kontakt

BMI: Ausweispflicht und Gültigkeit von Ausweisen

Im Zuge der Pandemiebekämpfung haben viele Bürgerämter die Sprechzeiten reduziert und darum gebeten, Behörden-Angelegenheiten wenn möglich online zu erledigen oder zu verschieben. Sollte Ihr alter Personalausweis in den nächsten Wochen ablaufen, weist das Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat darauf hin, dass Sie der Ausweispflicht auch durch den Besitz eines gültigen Reisepasses nachkommen können.

Sollte Ihr Reisepass in den nächsten Wochen ablaufen, reicht für Länder der Europäischen Union sowie Andorra, Bosnien und Herzegowina, Liechtenstein, Monaco, Norwegen, San Marino, Schweiz, Türkei und Vatikan auch ein gültiger Personalausweis als Reisedokument aus.

Deutschland hat mit einigen Europäischen Staaten vereinbart, dass deutsche Reisedokumente bis zu einem Jahr nach Ablauf der Gültigkeit grundsätzlich als Identitätsnachweis anerkannt werden sollten. Zu diesen Ländern zählen unter anderem Belgien, Frankreich, Griechenland, Italien, Lichtenstein, Luxemburg, Malta, die Niederlande, Österreich, Schweiz, Slowenien.

Nähere Einzelheiten können Sie auch unter dem regelmäßig aktualisierten Link “Anerkennung von Ausweisdokumenten“ auf der Webseite der Bundespolizei abrufen.

Eine Reisegarantie ist mit diesem europäischen Abkommen jedoch nicht verbunden. Um etwaige Schwierigkeiten bei der Reise mit abgelaufenen Dokumenten zu vermeiden, wird daher empfohlen, nur mit gültigen Dokumenten zu reisen.

Da derzeit eine Vielzahl von Staaten Einreisebeschränkungen erlassen haben, sollten Sie generell nur zwingend erforderliche Reisen antreten und sich vor Antritt der Reise über die aktuell gültigen Einreisebestimmungen des Ziellandes informieren.

Coronavirus: Nachbarschaftshilfe für Besorgungen und notwendige Erledigungen

Ehrenamtliches Engagement in Zeiten der Corona-Pandemie: In Belm möchte das Freiwilligenbüro der Gemeinde zügig ein Unterstützungsnetzwerk aufbauen, um älteren Menschen und Personen aus den Risikogruppen Besorgungsgänge abnehmen zu können. „Nicht in jedem Fall stehen Freunde und Nachbarn bereit, wenn Hilfe benötigt wird“, weiß Fred Anders vom Freiwilligenbüro. „Diese Lücke wollen wir mit unserem Aufruf füllen“. In erster Linie geht es um kleinere Besorgungen etwa von Lebensmitteln und Drogerieartikeln, das Abholen von Medikamenten auf Rezept oder die Abgabe dringlicher Post. 

Gesucht werden jetzt freiwillige Helferinnen und Helfer, die für ihre Mitmenschen in der aktuell schwierigen Situation etwas Zeit aufwenden können, um bei der Besorgung von Einkäufen zu helfen und damit gleichzeitig die Gefährdung für die Risikogruppen zu verringern. Auch Personen, die unter häuslicher Quarantäne stehen, können betroffen sein. 

Personen, die Hilfe benötigen und diejenigen, die in Belm Unterstützung leisten können, melden sich bitte telefonisch im Bürgerbüro der Gemeinde Belm unter 05406 505-0. Freiwilligen Helfern steht auf www.belm.de/freiwilligenboerse unter dem Angebot „Ehrenamtliche Unterstützung in der Corona-Krise“ auch ein Kontaktformular zur Verfügung.

Bundesagentur für Arbeit: Antragsformulare Kurzarbeit und Arbeitsausfall

Die Internetseiten der Bundesagentur für Arbeit (BA) sind derzeit häufig überlastet, so dass die Anträge/Formulare aufgrund der hohen Zahl der Zugriffe oftmals nicht heruntergeladen werden können. Um den Betrieben ungeachtet dessen einen schnellstmöglichen und unbürokratischen Zugang zu den Anträgen/Formularen zu ermöglichen, stellen wir die Formulare zum Herunterladen auch hier zur Verfügung