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Datum: 28.07.2020

Rasanter Workshop im Skatepark am „Gleis 3“

Skateboard fahren ist in den 1970er Jahren als „Rollbrett“ aus den USA nach Deutschland gekommen und liegt aktuell total im Trend. Kein Wunder, dass der Skateboard-Workshop, den das Energieunternehmen innogy Westenergie und die Initiative „skate-aid“ aus Münster in Kooperation mit dem Jugendzentrum „Gleis 3“ in Belm in den Sommerferien angeboten hatte, ein voller Erfolg war.

Bürgermeister Viktor Hermeler, Ludger Flohre, Kommunales Partnermanagement und Leiter Region Osnabrück bei innogy Westenergie und die Organisatorin vom Jugendzentrum „Gleis 3“, Sabrina Rolf, eröffneten gemeinsam den Workshop im Skatepark am Jugendzentrum. Und der Bürgermeister freute sich über den Fahrspaß in Belm: „Der Skateboard-Workshop bietet den Jugendlichen eine tolle Gelegenheit, erste Versuche auf dem Brett zu wagen und zwei ereignisreiche und lustige Tage zu verbringen. Das ist eine super Aktion und wir freuen uns besonders, dass der Workshop trotz Corona stattfinden konnte, wo doch bislang viele Veranstaltungen ausfallen mussten.“ Der zweitägige Skate-Workshop wurde in kleinen Gruppen und mit den nötigen Abständen durchgeführt.

„Skate-aid“-Geschäftsführer Maik Giersch und seine drei Trainer brachten den Jugendlichen erste Grundlagen wie Fußstellung, Lenken, Beschleunigen und Bremsen bei. Die Teilnehmer lernten zudem, welche Boardgröße für wen geeignet ist, was die Rollengröße mit der Geschwindigkeit zu tun hat und wie harte Lenkgummis im Vergleich zu weichen wirken. Und nicht zuletzt: Welches Skateboard passt zu mir? Auf dieser Basis erfuhren die 8 bis 16 Jahre alten Teilnehmerinnen und Teilnehmer erste Fahrweisen und ein paar einfache Tricks - selbstverständlich ausgestattet mit der nötigen Schutzausrüstung. Und das Besondere an dieser Aktion: Der Workshop war kostenfrei und das zur Verfügung gestellte Skateboard durften die Kids anschließend mit nach Hause nehmen.

„Das gesamte Team von „skate-aid“ hat ein super Konzept erarbeitet, mit dem wir trotz aller derzeitigen Einschränkungen viele Jugendliche aufs Skateboard bringen konnten“, erklärte Ludger Flohre.
innogy hat die Kooperation mit „skate-aid“ 2016 über ein Pilotprojekt erfolgreich getestet und setzt es seitdem in größerem Maßstab fort. „skate-aid“ wurde von Skateboardpionier Titus Dittmann 2009 ins Leben gerufen. Die Organisation hilft weltweit benachteiligten Kindern und Jugendlichen unabhängig von ihrer sozialen und kulturellen Herkunft zu einer besseren Zukunft.