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Datum: 11.06.2020

Rechtzeitig auch an die Kinderreisepässe denken

Auch wenn derzeit einige Corona-Beschränkungen gelockert werden, sind dennoch Abstandsregelungen und das Tragen von Mund-Nase-Bedeckungen unter anderem in öffentlichen Gebäuden weiterhin geboten. Dieses gilt insbesondere auch bei der Beantragung oder Abholung von Ausweisen und Reisepässen im Bürgerbüro.

Aktuell wird im Bürgerbüro der Gemeinde Belm aus den Erfahrungen voriger Jahre insbesondere eine vermehrte Antragstellung von Kinderausweisen erwartet. Dieses ist aber zur Zeit „nicht mal eben so“ möglich. Zugang zum Rathaus und zum Dienstleistungsbereich des Bürgerbüros gibt es nach wie vor ausschließlich nach vorheriger Terminvereinbarung. „Wir haben leider in jüngster Zeit häufiger die Erfahrung machen müssen, dass Bürger die mit uns vereinbarten Termine nicht einhalten - etwa eine Stunde früher kommen als geplant, weil es bei ihnen gerade besser passt - oder Termine gar nicht erst mehr wahrgenommen, die aber auch nicht abgesagt werden“, weiß Jan Ekkelboom aus dem Belmer Bürgerbüro zu berichten. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Gemeindeverwaltung haben daher eine dringliche Bitte: „Wenn Termine im Rathaus nicht mehr erforderlich sein sollten, sagen Sie sie bitte ab. Sie schaffen so Freiräume für ihre Mitbürgerinnen und Mitbürger, die einen Termin benötigen“.

Wer einen Kinderausweis beantragen möchte, sollte dazu bereits folgende Unterlagen zum Termin mitbringen: ein aktuelles biometrisches Passbild des Kindes, Ausweis oder Reisepass der antragstellenden Person sowie ggf. eine Vollmacht eines nicht anwesenden Elternteils. Gibt es nur einen Sorgeberechtigten, so ist ein Sorgerechtsnachweis vorzulegen. Das Kind, für das der Pass beantragt wird, muss zwingend mit anwesend sein.
Kosten für die Ausstellung eines neuen Kinderreisepasses betragen 13 Euro, eine Verlängerung 6 Euro.