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Datum: 19.04.2020

Belmer Tafel arbeitet auch in Corona-Zeiten weiter

Die Corona-Pandemie hat sich in den vergangenen Wochen auch auf die Arbeit der Tafel in Belm ausgewirkt. „Wir hatten weniger Kundschaft als früher. Vielleicht wissen die Leute gar nicht, dass wir weiterhin jeden Dienstagnachmittag geöffnet haben“, vermutet Marianne Hille, die die Außenstelle der Osnabrücker Tafel in Belm seit 13 Jahren leitet.

Statt 200 bis 220 Kunden seien zuletzt nur um die 120 Erwachsene und Kinder zur Ausgabestelle an der Alten Schule am Heideweg gekommen. „Aber wir sind weiterhin jeden Dienstag für die Leute da und haben immer ausreichend Ware“, erklärt Hille. Frisches Gemüse, Joghurt, Trinkpacks, Tiefkühlware und etliches mehr. „Und als es in den Geschäften keine Nudeln gab, wir hatten welche“.

Selbstverständlich, sagt Hille weiter, würden auch die aktuellen Verfügungen und Sicherheitsabstände umgesetzt und eingehalten. Die ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer der Belmer Tafel packen nämlich im Schulgebäude Kisten mit einer personengerechten Menge und Auswahl aller Lebensmittel und stellen diese auf dem Pausenhof auf Abholtische. Wer einen entsprechenden Berechtigungsschein und seinen Obulus für die Lebensmittel entrichtet hat, wartet mit ausreichend Abstand, bis er aufgerufen wird. Dann kann er die Lebensmittel aus der Kiste in seine Taschen packen. „Eine direkte Nähe und Kontakt finden so gar nicht erst statt“, erklärt Marianne Hille. „Wir freuen uns, wenn bald wieder alle unsere Stammkunden zu uns kommen. Wir wissen ja, dass viele wirklich auf uns angewiesen sind“.

Infos gibt es auch unter www.osnabruecker-tafel.de und www.tafel.de