Aktuelles
“Fit für den Start“
....ist ein neues Angebot für alle, die zum ersten Mal ein Baby erwarten.
Diese Kurse wollen werdende Eltern auf ihre neue Aufgabe gut vorbereiten. Die Begabungen und Fähigkeiten ein Baby zu versorgen und gut mit ihm umzugehen, tragen werdende Eltern in sich. Aber gerade in der ersten Zeit als Mutter oder Vater wird es häufiger Situationen ge-ben, in denen Eltern unsicher sind und nicht wissen, was dem Kind und auch ihnen gut tut.
“Fit für den Start“ möchte die vorhandenen Fähigkeiten der Mütter und Väter stärken und ihnen gleichzeitig Hilfestellungen für einen „guten Start“ geben.
Der Kurs informiert darüber, wie Babys sich entwickeln und wie Eltern diese Entwicklung unterstützen können. Das Erlernen von Techniken zum Umgang mit eigenem Stress ist eben-falls Kursthema. Je ruhiger und gelassener Mütter und Väter mit dem Baby umgehen können, umso mehr wird sich das auch auf das Baby positiv und beruhigend auswirken.
Weiter bietet der Kurs viele Informationen z.B. über Elterngeld oder Angebote für Familien mit Säuglingen in und um Osnabrück. Bei Bedarf werden Eltern unterstützt, Kontakte unter-einander zu knüpfen und sich gegenseitig zu unterstützen.
“Fit für den Start“ ergänzt die Betreuung von Hebammen und Gynäkologen.
Ein Kurs umfasst 10 Treffen, er beginnt etwa in der 20. Schwangerschaftswoche der Mutter und setzt sich bis ins erste Lebensjahr des Kinder fort.
Nächster Kurs in Belm:
Ort: Haus für Kinder und Familien, Kindergarten St. Josef, Finkenweg 12, 49191 Belm
Beginn: Donnerstag, 19.11.2009, 19 – 20.30 Uhr
Weitere Termine: www.fit-fuer-den-start.de
„Wir wünschen uns die Unterstützung des Bundes“
Gleichstellungsbeauftragte sprachen mit Staatssekretär Gerd Hoofe über gleiche Chancen für alle Kinder
Osnabrück. Das Bündnis für Kinder bleibt beharrlich am Ball: Barbara Weber aus Belm, Ann Bruns aus Bad Essen, Angelika Rothe aus Bissendorf und Karin Helm aus Bohmte sprachen im Kreishaus mit dem Staatssekretär im Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, Gerd Hoofe. An dem Gespräch nahmen auch der Bundestagsabgeordnete und Vorsitzende der CDU-Kreistagsfraktion, Georg Schirmbeck und der Sozialdezernent des Landkreises Osnabrück, Matthias Selle, teil. Die vier Gleichstellungsbeauftragten aus dem östlichen Landkreis Osnabrück trugen ihr Konzept zur Chancengleichheit für alle Kinder vor.
Kinder aus vielen erwerbstätigen Familien hätten ein Recht auf Unterstützung und dürften nicht länger vergessen werden, so die Gleichstellungsbeauftragten. Denn das Familieneinkommen von erwerbstätigen Familien liege oft nur minimal über dem von Sozialhilfeempfängern. Im Gegensatz zu den staatlich unterstützten Haushalten hätten gering verdienende erwerbstätige Familien jedoch keine Ansprüche auf Zuschüsse nach dem Sozialgesetzbuch und auf Vergünstigungen.
Mit Sachkenntnis und politischer Hilfe hatten die Gleichstellungsbeauftragten die Interessen der Kinder bereits im niedersächsischen Ministerium vorgetragen. Wichtiges Anliegen der Gleichstellungsbeauftragten ist außerdem die Vermittlung von Alltags- und Sozialkompetenzen für Kinder mit begleitenden Elternkursen und Fortbildungen für Pädagogen. Angeboten werden soll dieses Konzept im Rahmen eines Modellprojektes, eingebunden in die pädagogische Arbeit, in Kindergärten, Grundschulen und weiterführenden Schulen der vier östlichen Gemeinden. Dabei sollen die Themen Gesundheit, Erziehung, Ernährung und Verhalten trainiert werden. „Kein Kind darf uns verloren gehen,“ sagte Barbara Weber. „Wir brauchen Verbindlichkeit für dieses Anliegen und wünschen uns die Unterstützung des Bundes“, so Karin Helm.
Die Anliegen der vier Gleichstellungsbeauftragten für bessere Standards in der frühkindlichen Bildung und für gerechtere Lebensverhältnisse aller Kinder stieß bei dem ehemaligen Bildungs- und Sozialdezernten des Landkreises Osnabrück Gerd Hoofe auf offene Ohren. „Wichtig ist, dass wir die Kinder von Anfang an erreichen. Allerdings ist der Handlungsspielraum für uns auf Bundesebene eng,“ sagte Hoofe. Die Qualitätsentwicklung, etwa in Kindertagesstätten, sei Landeshoheit. „Da ist es schwierig für den Bund, sich einzumischen.“ Deutschland sei das Land in Europa mit den höchsten finanziellen Aufwendungen für Bildung und Chancengleichheit. „Es ist aber ganz deutlich, dass wir mehr Wirkung erzielen müssen. Wir brauchen einen stärkeren Mix zwischen Infrastruktur, Geld und Zeit,“ so der Fachmann. Er dankte den Gleichstellungsbeauftragten ausdrücklich für ihre mit großer Sachkenntnis vorgetragenen Vorschläge.
Hoofe versicherte, in der frühkindlichen Bildungsarbeit sei noch Vieles zu verbessern, das Thema werde daher auch unabhängig vom Wahlausgang in der kommenden Legislaturperiode wichtig bleiben. Kreisrat Matthias Selle und Georg Schirmbeck hoben hervor, der Landkreis werde sich weiter für diesen Bereich einsetzen. „Wir freuen uns deshalb über Ihre Unterstützung und werden mit Ihnen in engem fachlichen Austausch bleiben,“ so Selle.
....ist ein neues Angebot für alle, die zum ersten Mal ein Baby erwarten.
“Fit für den Start“ möchte die vorhandenen Fähigkeiten der Mütter und Väter stärken und ihnen gleichzeitig Hilfestellungen für einen „guten Start“ geben.
Der Kurs informiert darüber, wie Babys sich entwickeln und wie Eltern diese Entwicklung unterstützen können. Das Erlernen von Techniken zum Umgang mit eigenem Stress ist eben-falls Kursthema. Je ruhiger und gelassener Mütter und Väter mit dem Baby umgehen können, umso mehr wird sich das auch auf das Baby positiv und beruhigend auswirken.
Weiter bietet der Kurs viele Informationen z.B. über Elterngeld oder Angebote für Familien mit Säuglingen in und um Osnabrück. Bei Bedarf werden Eltern unterstützt, Kontakte unter-einander zu knüpfen und sich gegenseitig zu unterstützen.
“Fit für den Start“ ergänzt die Betreuung von Hebammen und Gynäkologen.
Ein Kurs umfasst 10 Treffen, er beginnt etwa in der 20. Schwangerschaftswoche der Mutter und setzt sich bis ins erste Lebensjahr des Kinder fort.
Nächster Kurs in Belm:
Ort: Haus für Kinder und Familien, Kindergarten St. Josef, Finkenweg 12, 49191 Belm
Beginn: Donnerstag, 19.11.2009, 19 – 20.30 Uhr
Weitere Termine: www.fit-fuer-den-start.de
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„Wir wünschen uns die Unterstützung des Bundes“
Gleichstellungsbeauftragte sprachen mit Staatssekretär Gerd Hoofe über gleiche Chancen für alle Kinder
Osnabrück. Das Bündnis für Kinder bleibt beharrlich am Ball: Barbara Weber aus Belm, Ann Bruns aus Bad Essen, Angelika Rothe aus Bissendorf und Karin Helm aus Bohmte sprachen im Kreishaus mit dem Staatssekretär im Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, Gerd Hoofe. An dem Gespräch nahmen auch der Bundestagsabgeordnete und Vorsitzende der CDU-Kreistagsfraktion, Georg Schirmbeck und der Sozialdezernent des Landkreises Osnabrück, Matthias Selle, teil. Die vier Gleichstellungsbeauftragten aus dem östlichen Landkreis Osnabrück trugen ihr Konzept zur Chancengleichheit für alle Kinder vor.
Kinder aus vielen erwerbstätigen Familien hätten ein Recht auf Unterstützung und dürften nicht länger vergessen werden, so die Gleichstellungsbeauftragten. Denn das Familieneinkommen von erwerbstätigen Familien liege oft nur minimal über dem von Sozialhilfeempfängern. Im Gegensatz zu den staatlich unterstützten Haushalten hätten gering verdienende erwerbstätige Familien jedoch keine Ansprüche auf Zuschüsse nach dem Sozialgesetzbuch und auf Vergünstigungen.
Mit Sachkenntnis und politischer Hilfe hatten die Gleichstellungsbeauftragten die Interessen der Kinder bereits im niedersächsischen Ministerium vorgetragen. Wichtiges Anliegen der Gleichstellungsbeauftragten ist außerdem die Vermittlung von Alltags- und Sozialkompetenzen für Kinder mit begleitenden Elternkursen und Fortbildungen für Pädagogen. Angeboten werden soll dieses Konzept im Rahmen eines Modellprojektes, eingebunden in die pädagogische Arbeit, in Kindergärten, Grundschulen und weiterführenden Schulen der vier östlichen Gemeinden. Dabei sollen die Themen Gesundheit, Erziehung, Ernährung und Verhalten trainiert werden. „Kein Kind darf uns verloren gehen,“ sagte Barbara Weber. „Wir brauchen Verbindlichkeit für dieses Anliegen und wünschen uns die Unterstützung des Bundes“, so Karin Helm.
Die Anliegen der vier Gleichstellungsbeauftragten für bessere Standards in der frühkindlichen Bildung und für gerechtere Lebensverhältnisse aller Kinder stieß bei dem ehemaligen Bildungs- und Sozialdezernten des Landkreises Osnabrück Gerd Hoofe auf offene Ohren. „Wichtig ist, dass wir die Kinder von Anfang an erreichen. Allerdings ist der Handlungsspielraum für uns auf Bundesebene eng,“ sagte Hoofe. Die Qualitätsentwicklung, etwa in Kindertagesstätten, sei Landeshoheit. „Da ist es schwierig für den Bund, sich einzumischen.“ Deutschland sei das Land in Europa mit den höchsten finanziellen Aufwendungen für Bildung und Chancengleichheit. „Es ist aber ganz deutlich, dass wir mehr Wirkung erzielen müssen. Wir brauchen einen stärkeren Mix zwischen Infrastruktur, Geld und Zeit,“ so der Fachmann. Er dankte den Gleichstellungsbeauftragten ausdrücklich für ihre mit großer Sachkenntnis vorgetragenen Vorschläge.
Hoofe versicherte, in der frühkindlichen Bildungsarbeit sei noch Vieles zu verbessern, das Thema werde daher auch unabhängig vom Wahlausgang in der kommenden Legislaturperiode wichtig bleiben. Kreisrat Matthias Selle und Georg Schirmbeck hoben hervor, der Landkreis werde sich weiter für diesen Bereich einsetzen. „Wir freuen uns deshalb über Ihre Unterstützung und werden mit Ihnen in engem fachlichen Austausch bleiben,“ so Selle.



