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Kindergarten Vehrte

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Pädagogisches Konzept

 


Inhaltsverzeichnis (klicken Sie auf eine Überschrift, um direkt zu dem Kapitel zu gelangen)

 

 

 


Liebe Eltern,
Sie haben Ihr Kind in unserer Einrichtung angemeldet. Für einige Stunden am Vormittag bzw. am Vor- und Nachmittag werden wir Ihre Tochter oder Ihren Sohn bei uns betreuen. Deshalb möchten wir Ihnen wichtige Informationen über unsere pädagogische Arbeit geben.

Zum Herunterladen:

 

 

 

 




Unsere Einrichtung stellt sich vor:

Träger: Gemeinde Belm

 

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Name:

 

Kindergarten Vehrte
Vehrter Kirchweg 37
49191 Belm-Vehrte

 


Kontakt:

 

Telefon: 05406 1381
Fax: 05406 815 94 62
e-mail: kindergarten.vehrte@osnanet.de

 


Unsere Kindertagesstätte arbeitet situationsorientiert in Stammgruppen nach dem Ansatz des teiloffen Konzeptes.
Unser Ziel ist ein ganzheitliches Bildungsangebot mit Schwerpunktbereichen über die Gruppen hinaus.
Unser Raumkonzept mit den unterschiedlichen Funktionsräumen ermöglicht eine gezielte Förderung unter Berücksichtigung von Neigung, Alter und Interessenlage des einzelnen Kindes.
Die Sprachförderung ist ein elementarer Bestandteil unserer pädagogischen Arbeit.
Mit Aufnahme eines Kindes in die Kindertagesstätte Vehrte sind die Eltern mit der Konzeption, die in Abstimmung der Pädagogischen Mitarbeiter/Innen, dem Träger und dem Elternbeirat festgeschrieben und regelmäßig überarbeitet wird, einverstanden.

Einführung
Wir freuen uns über die Anmeldung Ihres Kindes in unserem Kindergarten.

Für jedes Kind und deren Familie ist der Eintritt in den Kindergarten ein neuer Lebensabschnitt, der mit viel Verständnis und Einfühlung begleitet werden sollte.

Ihr Kind wird zum ersten Mal eine gewisse Zeit des Tages die vertraute Umgebung verlassen und sich ohne die gewohnte Bezugsperson in einer „neuen fremden Welt“ zurechtfinden müssen.

Diese Trennung von der vertrauten Bezugsperson und der Neubeginn im Kindergarten wird oft sehr widersprüchlich erlebt. Einerseits möchte Ihr Kind selbständiger werden, andererseits sind verständlicherweise beim Kind und manchmal bei Ihnen als Eltern auch Ängste und Unsicherheiten vorhanden.

Damit der Eintritt in den Kindergarten für die Kinder ein positives Erlebnis wird, möchten wir Ihnen unsere Erfahrungen weitergeben.

Jedes Kind bekommt individuell so viel Zeit die es braucht, sich auf den Kindergarten einzulassen.

Es gibt Dreijährige, die den Kindergartenstart leicht ohne Probleme meistert und es gibt Fünfjährige, die sich nicht lösen können. Manchmal geht auch am Anfang alles gut und erst nach einiger Zeit fängt das Kind beim Abschied plötzlich an zu klammern und zu weinen.
Das Weinen beim Abschied ist nicht immer nur die Trennungsangst, sondern kann auch oft ein Zeichen von Schwellenangst angesichts der neuen Gruppe und des Unbekannten.
Bei individueller Zuwendung der Bezugserzieherin lässt sich das Kind meistens schnell wieder beruhigen und ablenken, wenn die Eltern sich verabschiedet haben.

Der Tag im Kindergarten soll für die Kinder in einer entspannten und vertrauten Atmosphäre beginnen.
Um einen sanften Einstieg zu ermöglichen, nimmt die Erzieherin sich genügend Zeit, das Kindergartenkind und die Begleitperson persönlich zu begrüßen.

Die Bring- wie auch die Abholphase dient der Übergabe von aktuellen Informationen über das Kind und bietet Gelegenheit für einen kurzen Austausch über die Ereignisse des Tages.

Der Träger
Der Träger unserer Einrichtung ist die Gemeinde Belm.
Der Kindergarten unterliegt der Aufsicht des Niedersächsischen Kultusministeriums und des Landkreises Osnabrück.
Grundlage unserer pädagogischen Arbeit ist der Orientierungsplan für Bildung und Erziehung im Elementarbereich niedersächsischer Tageseinrichtungen für Kinder

Entstehung des Kindergartens Vehrte
Der kommunale Kindergarten wurde 1972 erbaut und bestand zunächst nur aus zwei Gruppenräumen mit dazugehörigen Waschräumen.
Im Jahr 1992 wurde der Kindergarten durch einen Anbau erweitert. Ein zusätzlicher Gruppenraum, ein Bewegungsraum und ein großer Eingangsbereich eingerichtet.
Im Jahr 2002 wurde in der ersten Etage des Kindergartens eine Wohnung zum Krippenbereich umgebaut.
Der Ort Vehrte liegt in einem ländlichen Ortsteil der Gemeine Belm. Der Kindergarten befindet sich zentral in der Ortsmitte.
Angrenzend zum Kindergarten befindet sich die Grundschule Vehrte und die Sporthalle.

Öffnungszeiten

 

Der Kindergarten ist von Montag bis Freitag geöffnet.
Sonderöffnungszeit: 07:30 – 08:00 Uhr und 12:00 – 14:00 Uhr
Vormittagsbesuch: 08:00 – 12:00 Uhr/13.00 Uhr
Gruppe mit verlängerten Öffnungszeiten: 08:00 – 14:00 Uhr
Verlängerte Öffnungszeiten: 12:00 – 16:00 Uhr

 


Die Sonderöffnungszeiten/verlängerte Öffnungszeiten können halbstündlich je nach Platzkapazität gebucht werde.

Personal
Jeweils zwei Erzieherinnen sind in den drei Kindergartengruppen (3 – 6 Jahre) mit je 25 Kindern tätig.
In der Krippe betreuen zwei Fachkräfte und eine Ergänzungskraft 15 Kinder ( 1-3 Jahre).
In der Kita fest integriert ist die zusätzliche Fachkraft für Sprache und eine pädagogische Vertretungskraft.

Zu bestimmten Tageszeiten sind Förderkräfte wie auch Praktikanten mit in der Kita tätig.
SchülerInnen von Fachschulen werden in Zusammenarbeit mit den Schulen in unserer Kindertagesstätte ausgebildet.
Für die Reinigung und Instandhaltung des Gebäudes stehen Reinigungskräfte und ein Hausmeister zur Verfügung.

Räumlichkeiten unserer Einrichtung
Unser Kindergarten hat vier Gruppenräume:

 

  • Die Sternengruppe (25 Kinder, 3 – 6 Jahre)
  • Die Regenbogengruppe (25 Kinder, 3 – 6 Jahre)
  • Die Sonnengruppe (25 Kinder, 3 – 6 Jahre)
  • DieZwergengruppe (Krippe in der ersten Etage) (15 Kinder, 1 – 3 Jahre)

 


Jede Gruppe hat eine Garderobe im Flur und einen Waschraum mit Toiletten.
Der Eingangsbereich, bestehend aus einem großen Flur, der in unterschiedliche Bereiche eingeteilt ist:

 

  • Cafeteria für Kinder
  • Elterncafé
  • Spielecke
  • Bücherei


Eine Küche bietet den Kindern und Erzieherinnen Möglichkeiten im hauswirtschaftlichem Bereich tätig zu werden.
Das Büro der Leiterin und ein Personalraum mit angrenzender Toilette befindet sich neben der Küche.
Der Bewegungsraum (Mehrzweckraum) mit angrenzendem Geräteraum bietet ca. 12 – 15 Kindern ausreichend Platz und Möglichkeiten für Bewegungsbaustellen und Aktivitäten. Zusätzlich kann der Raum auch als Ruhe- oder Schlafraum genutzt werden

Der Krippenbereich hat folgende Räumlichkeiten:

 

  • Gruppenraum
  • Waschraum
  • Schlafraum
  • Wickelbereich
  • Küche
  • Flur
  • Treppenhaus

 


Der Auftrag unseres Kindergartens
Der Auftrag des Kindergartens wird im § 2 (im niedersächsischen Gesetzt über Tageseinrichtungen) festgelegt.

 

  • (1) Tageseinrichtungen dienen der Erziehung, Bildung und Betreuung von Kindern. Sie haben einen eigenen Erziehungs- und Bildungsauftrag.Besonders wichtig ist uns:
  • die Kinder in ihrer Persönlichkeit stärken, sie in sozial verantwortliches Handeln einführen
  • ihnen Kenntnisse und Fähigkeiten vermitteln, die eine eigenständige Lebensbewältigung im Rahmen der jeweiligen Möglichkeiten des einzelnen Kindes fördern
  • die Erlebnisfähigkeit, Kreativität und Phantasie fördern, den natürlichen Wissensdrang und die Freude am Lernen pflegen, die Gleichberechtigung von Jungen und Mädchen fördern.
  • * die Sprachbildung, als besonderen Schwerpunkt unserer Kindertagesstätte
  • * alle Familien und Kinder sind willkommen und werden gleich behandelt, unabhängig von Herkunft und Kultur
  • * alle Kinder soll sich in unserer Einrichtung wohl führen und viel Spass und Freude haben
  •  
  • (2) Der Kindergarten arbeitet mit den Familien der betreuten Kinder zusammen, um die Erziehung und Förderung der Kinder zu ergänzen und zu unterstützen.
  •  
  • (3) Zur Erfüllung des Bildungsauftrages ist der Kindergarten so gestaltet, dass er als anregender Lebensraum dem Bedürfnis der Kinder nach Bewegung, Ruhe, Geborgenheit, neue Erfahrungen und Erweiterung der eigenen Möglichkeiten gerecht wird.

 


Kindergartenbeitrag
Für die Betreuung eines Kindes in einer Vormittagsgruppe (4 Stunden) wird eine monatliche Gebühr erhoben:
Der Kindergartenbeitrag richtet sich nach der Satzung der Gemeinde Belm und kann sich jährlich verändern:
Betreuungszeit 08:00 – 12:00 Uhr:

 

Kindergarten 100,00 Euro
Krippe 120,00 Euro

 


Betreuungszeit 08:00 – 14:00 Uhr:

 

Kindergarten 150,00 Euro
Krippe 180,00 Euro

 


Sonderöffnungszeiten/verlängerte Öffnungszeiten:
pro angefangene halbe Stunden

 

Kindergarten 12,50 Euro
Krippe 15,00 Euro

 


Kinder ein Jahr vor der Schule (Vorschulkinder) sind beitragsfrei.
Für Geschwister, die gleichzeitig einen Kindergarten der Gemeinde Belm besuchen beträgt die Gebühr für das 1. Kind 50 % des Regelbeitrages (ausgenommen sind die Sonderöffnungszeiten).
In Fällen besonderer Bedürftigkeit kann die Gebühr auf Antrag ganz oder teilweise erlassen werden.
Die Gebühr muss für den gesamten Aufnahmezeitpunkt entrichtet werden auch in den Ferien und bei Krankheit des Kindes.
(Stand: Januar 2017, Gebühren können sich jährlich ändern.)

Aufsichtspflicht
Der Umfang der Aufsichtspflicht wird nicht nur durch Gesetze und Verordnungen bestimmt, sondern wird auch durch Zielvorstellungen und darauf abgestimmte Handlungsweisen definiert.
Die Aufsichtspflicht wird eingeschränkt durch das „normale Lebensrisiko“ dem jedes Kind ausgesetzt ist. Im Hinblick auf die Erziehung zur Selbständigkeit verletzt ein zeitweise unbeobachtetes Spiel nicht die Aufsichtspflicht.
Die so verstandene Aufsichtspflicht beschränkt sich auf die Zeit des Aufenthaltes der Kinder im Kindergarten einschließlich Ausflüge.
Die Aufsichtspflicht beginnt mit der Abgabe der Kinder in die Gruppe und endet mit der Übergabe des Kindes an den Sorgeberechtigten oder dessen Beauftragten. Die Begleitung der Kinder auf dem Weg zwischen Elternhaus und Kindergarten ist Aufgabe der Eltern.

Versicherung
Die Kinder sind über den Kindergarten bei der gesetzlichen Unfallversicherung – Gemeinde Unfallversicherungsverband Hannover – (GUV) versichert.
Versichert ist das Kind:

 

  • auf direktem Heimweg
  • während des Aufenthalts im Kindergarten
  • während der Veranstaltungen des Kindergartens auch außerhalb des Kindergartengrundstücks (Spaziergänge, Ausfüge, Feier u.ä.)

  •  


Die Aufgaben der pädagogischen MitarbeiterInnen
Die Rolle der Erzieherin hat einen hohen Stellenwert in der pädagogischen Arbeit. Wir wollen den Kindern ein Vorbild besonders in der zwischenmenschlicher Beziehung sein und natürlich auch ein gutes Sprachvorbild.
Selbstverständliche, einfache Umgangsformen werden in unserem Kindergarten gelebt. Durch Vorleben von Regeln geben wir den Kindern Sicherheit und eine Orientierungshilfe.
Jedes einzelne Kind hat seinen Platz in der großen Kindergartengemeinschaft und wird ernst genommen. Das Zusammenleben aller Kulturen sird gefördert. Bei uns erfahren die Kinder gegenseitige Toleranz, Respekt dem anderen gegenüber und Akzeptanz. Jeder wird so angenommen wie er ist. Alle Kulturen finden bei uns ihren Platz. wir lernen das "Anderssein" kennen und schätzen. Die interkulturelle Erziehung ist in unserem Haus eine Selbstverständlichkeit. Jede Persönlichkeit ist eine Bereicherung für das Miteinder in unserer Kita.

 

  • Wir sind verantwortlich, dass alle Kinder mit ihren besonderen Vorraussetzungen und Bedürfnissen Berücksichtigung finden.
  • Wir sind Begleiter der Kinder auf ihrem Weg, die Welt zu begreifen und zu erobern.
  • Wir beobachten und dokumentieren Bildungsprozesse.
  • Wir geben allen Kindern unabhängig von Kultur und Herkunft die Freiheit ihre Kreativität, ihre Phantasie und ihre Neugierde auszuleben.
  • Wir planen und organisieren gezielte Angebote und Projekte mit den Kindern.
  • Wir gestalten Spielräume und schaffen eine vorbereitete Umgebung.
  • Als Spielpartner und Vertrauensperson bieten wir Hilfe und Unterstützung an.
  • Wir nutzen gemeinsame Besprechungszeiten zum pädagogischen Austausch und zur Weiterentwicklung unserer Konzeption.
  • Wir stehen mit den Eltern in regelmäßigem Austausch in Einzelgesprächen, Tür- und Angelgesprächen, an Elternabenden und bei Festen und Feiern, vertrauensvoll können Eltern unsere Beratung nutzen.
  • Wir sind pädagogische Fachkräfte und dennoch offen für Neues. Wir nehmen regelmäßig an Fortbildungen teil.
  • Wir bilden Praktikanten in Zusammenarbeit mit Fachschulen aus.
  • Wir nutzen die Zusammenarbeit mit der Grundschule.
  • Bei Bedarf nehmen wir Kontakt zu Therapeuten, Ärzte und Ämtern auf.

  •  

 


Der Tagesablauf
Der Tag in unserem Kindergarten soll für die Kinder in einer entspannten und vertrauten Atmosphäre beginnen.
Um einen sanften Einstieg zu ermöglichen, nimmt die Erzieherin sich genügend Zeit das Kindergartenkind und die Begleitperson persönlich zu begrüßen.
Die Bring- wie auch die Abholphase dient der Übergabe von aktuellen Informationen über das Kind und bietet Gelegenheit für einen kurzen Austausch über die Ereignisse des Tages.
Der zeitliche Rahmen wird hier im Tagesablauf dargestellt. Die Zeiten werden jedoch je nach Situation flexibel gestaltet und können sich verschieben.

 

  • 07:30 – 08:00 Uhr Frühbetreuung (gruppenübergreifend)
  • 08:00 – 09:00 Uhr Ankunftszeit in den Stammgruppen
  • 08:00 – 09:45 Uhr Freispiel, Angebote und Projektarbeit in den Stammgruppen
  • 08:30 – 09:30 Uhr Frühstück in der Cafeteria
  • 09:45 – 10:15 Uhr Morgenkreis (es wird gesungen, gespielt, Geschichten erzählt, musiziert, Geburtstag gefeiert)
  • 10:15 – 11:50 Uhr Öffnen der Gruppen (Angebote in den Schwerpunktbereichen/Räumen)
  • 11:50 – 12:00 Uhr Aufräumen / Verabschieden
  • 12:00 – 13:00 Uhr Freipiel / flexible Abholzeit
  • 12:30 – 13:00 Uhr Mittagessen / Zähneputzen
  • 13:00 Uhr Schlaf- und Ruhezeit (nach Bedarf)
  • 13:00 – 16:00 Uhr Freispiel-, Angebots- und Projektphase
  • ab 14:00 Uhr halbstündliche Abholzeit

 


„Hilf mir, es selbst zu tun!“ (Maria Montessori)

 

  • Im Kindergarten wird das Kind viele Aufgaben selber übernehemen:
  • Es zieht sich an, wenn es nach draußen geht.
  • Es frühstückt, wenn es Hunger hat und versorgt sich dabei selbst.
  • Es geht in andere Räume, um sich dort zu beschäftigen und an Angeboten teilzunehmen.
  • Es geht auf die Toilette, wenn das Bedürfnis da ist.

 


Die Mahlzeiten im Kindergarten
Unsere Mahlzeiten im Kindergarten sind ein fester Bestandteil im Tagesablauf und werden von immer wiederkehrenden Ritualen und einer Esskultur begleitet. Das Essen unterbricht den Tagesablauf und vermittelt den Kindern einen immer wiederkehrenden Rhythmus. Verlässlichkeit und Orientierung geben den Kindern Sicherheit im Tagesablauf. Eine einladende Atmosphäre gehört täglich zum Ablauf der Mahlzeiten. Jedes Kind hat sein individuelles Esstempo, auf das wir eingehen.
Das gemeinsame Essen fördert die Kommunikation, das soziale Miteinander, den Erwerb von Geschmackskompetenzen und ist ein Lernort für Fingerfertigkeit und Tischmanieren. Die Pädagogen achten darauf, dass jedes Kind eine angemessene Portion zu sich nimmt.
Die Kinder werden in unserer Einrichtung daran gewöhnt von allem mal zu probieren und somit unterschiedlich Gerichte kennenzulernen. Eine gesunde Ernährung für die Kinder ist ein wichtiger Bestandteil unserer Arbeit. Bestimmte Regeln müssen von den Familien bei der Mitgabe von Lebensmitteln eingehalten werden, die in einem Elternbrief erläutert werden.
Nach dem Mittagessen hat jedes Kind die Möglichkeit sich zurückzuziehen und auszuruhen. Je nach Bedarf wird das individuell für die Kinder gestaltet.

Der Morgenkreis

 

 

Sitzkreis


Einen besonderen Platz im Laufe des Vormittags hat der Morgenkreis. Gegen 9.30 Uhr findet in den einzelnen Gruppen der Morgenkreis statt.
Der Morgenkreis wird situationsabhängig von den Mitwirkenden (Erzieherinnen und Kindern) gestaltet.
Je nach Interessen der Kinder werden bestimmte Themen festgelegt und gemeinsam erarbeitet. Der Zeitraum für ein Thema wird je nach Bedürfnis der Kinder ausgestaltet. Ein Thema kann nach einem Tag oder aber erst nach einer Woche oder sogar länger abgeschlossen sein.
Themenbezogen sehen wir uns Bilderbücher an, hören Geschichten, spielen Finger-, Rollen-, Kreis-, Kimspiele, singen Lieder
Die Kinder haben in der Erzählrunde die Möglichkeit über ihre Wünsche, Bedürfnisse, Sorgen, Ängste oder über ein tolles Erlebnis zu sprechen.
Auch Regeln und Ordnungen werden immer wieder neu erarbeitet und besprochen.
Im Morgenkreis wird außerdem das Programm für den Tag vorgestellt. Die Kinder legen sich fest, in welchen der unterschiedlichen Bereiche sie sich zuerst aufhalten möchten. Jedes Kind klickt sein Bild an unserer Magnetwand in den ausgewählten Spielbereich .
Einige Gesprächskreise werden als Einstieg für ein anstehendes Projekt genutzt.
Ziel unseres Morgenkreises ist es die Gemeinschaft, das Gruppenleben und den Zusammenhalt zwischen Groß und Klein zu fördern.
Im Morgenkreis mitzuwirken stellt eine hohe Anforderung an jeden einzelnen Teilnehmer. Eine hohe Konzentration und Ausdauer ist hier erforderlich.
Die Kinder müssen aufeinander Rücksicht nehmen, zuhören, stillsitzen, sowie aufmerksam dem Geschehenfolgen.
Die Kinder lernen Gesprächsregeln im Kreis einzuhalten.

Sprachbildung, Sprachförderung und Sprachbegleitung
Als Schwerpunktkindergarten für Sprache und Integration nimmt die Sprachbildung einen hohen Stellenwert in unserer Einrichtung ein.
Wir verstehen uns als Ort der Kommunikation. Der Tagesablauf ist gefüllt mit zahlreichen Gesprächen und verbaler Auseinandersetzung mit der Umwelt.
Ein wichtiges Element der pädagogischen Arbeit liegt in der Beobachtung, Unterstützung, Förderung und Dokumentation der kindlichen Sprechaktivitäten.
Bei Auffälligkeiten bildet unsere Kita die Instanz, die Eltern aufmerksam macht, informiert und mit professionellem Rat zur Seite steht.
Sprachförderung wird eng in das Tagesgeschehen eingebunden. Die pädagogischen Fachkräfte nutzen die Vielfalt der sich im Alltag ergebenen Sprachanlässe und greifen diese auf, um Kinder individuell zu unterstützen
Sprachliche Bildung ist ein kontinuierlicher Prozess, der nie abgeschlossen ist. Er umfasst sowohl das Sprachverständnis als auch die Sprechfähigkeit.
Der Spracherwerb und das Sprachverständnis sind der Schlüssel für die Integration in das gesellschaftliche Leben und der Grundstein für den späteren Erfolg in Bildung und Beruf.

 

 

 

Die Sprachbildung in unserem Kindergarten richtet sich an alle Kinder, bei denen die Sprachentwicklung unterstützt werden kann. Es werden Kinder unabhängig von Herkunft und Nationalität sprachlich begleitet und unterstützt. Unser Ziel ist es, bei den Kindern die Freude am Sprechen zu wecken bzw. zu erhalten. In unserer Einrichtung wird die alltagsintegrierte Sprachbildung gelebt, das bedeutet, dass die pädagogischen Fachkräfte sich in allen Situationen gegenüber den Kindern sprachfördernd verhalten. Ihnen ist bewußt, dass bestimmte Verhaltensweisen (sprach)fördernd sind und andere nicht, und sie setzen gezielt spezifische Grundprinzipien sprachfördernen Verhaltens ein, um die Kinder in ihrer Entwicklung zu unterstützen.
Anhand von Weiterbildungen in Bezug auf Sprachbildung haben die Erzieherinnen:
* das Wissen über den Verlauf der kindlichen Sprachentwicklung
* den Einsatz sprachfördernder Verhaltensweisen im Kita-Alltag
* die Reflexionsfähigkeit des eigenen Verhaltens
* die Beobachtung und Einschätzung der kindlichen Sprachentwicklung (zur Dokumentation werden Beobachtungbögen nach dem Beobachtungsverfahren BaSiK eingesetzt, um die Sprachentwicklung aufzuzeigen und den Eltern zu vermittel)
* die Beratung von Eltern bezüglich der Sprachentwicklung

• Seit 2011 ist unser Kindergarten ein Schwerpunktkindergarten für Sprache und Integration.
Unsere Aufgabe ist die Verankerung der alltagsintegrierten und systematischen sprachlichen Bildungsarbeit. Die alltagsintegrierte Sprachbildung fließt in unserer Gesamtkonzept mit ein.
• Im Kindergarten bestehen vielfältige Möglichkeiten die Sprachbildung zu begleiten.
Viele Alltagssituationen haben ein großes Potential um die Sprechfreude zu entwickeln. Es beginnt morgens, wenn die Kinder in die Einrichtung kommen mit einer wertschätzenden, persönlichen Begrüßung, einem kurzen Austausch mit den Eltern. Die Kommunikation zieht sich durch den Kindergartenalltag fort. Für die sprachliche Bildung haben sich musikalische und rhythmische Formen wie Lieder, Reime, Singspiele u.ä. verbunden mit Bewegung als besonders wirkungsvoll erwiesen. Kinder lernen hierbei ganz beiläufig den besonderen Sprachrhythmus und den Satzbau der (deutschen) Sprache intensiv(er) kennen, erweitern ihren Wortschatz und begegnen der Sprache in einer Weise, die Kindern besonders viel Freude macht.
Beim Geschichten erzählen und Vorlesen, Reime schmieden und Bilderbuchbetrachtungen werden nicht nur interessante Inhalte vermittelt, sondern auch kognitive Fähigkeiten wie Abstraktionsvermögen und Vorstellungskraft geschult.
Durch geschickte Formulierungen und Fragestellungen werden die Kinder zum Sprechen angeregt.
Viele Rituale im Alltag geben den Kindern sprachliche Sicherheit. Wir erklären unser Handeln durch Worte, Gestik und Mimik. Die Kinder können unsere Handlungsweisen nachvollziehen und verstehen. Zu erfahren, dass Buchstaben und Zeichen etwas bedeuten und spielerisch damit umzugehen ist eine gute Vorbereitung auf den Erwerb der Schriftsprache (bietet z.B. die Schreibecke in der Lernwerkstatt).
• In der Kommunikation mit den Kindern achten wir auf einfache höfliche Umgangsformen und eine wertschätzende Sprachkultur.
Wir lassen die Kinder ausreden und fallen ihnen nicht ins Wort. Durch aktives Zuhören vermitteln wir dem Kind eine Wertschätzung gegenüber dem was es zu sagen hat.
Durch unsere Haltung zeigen wir dem Kind, dass wir seine Sprache schätzen und zum Sprechen motivieren.
• Das Medienzentrum Osnabrück bietet mit dem Produkt „Bilderbuchkino“ einen Baustein zur Sprachbildung von Kindern an. Wir nutzen die Möglichkeit, entsprechende Medienpakete aus einer breiten Themenpalette auszuleihen.
Das Bilderbuchkino ist ein hervorragend geeignetes Angebot, um die Wahrnehmung von Kindern zu schulen und den Spracherwerb zu unterstützen. Wir arbeiten mit altersspezifischen Kleingruppen, um auf jede Altersstufe gezielt sprachlich eingehen zu können und gerade den jüngeren Kindern auch die Chance zu geben, zu Wort zu kommen.
Eine Grundvoraussetzung zum Erwerb von Lese- und Sprachkompetenz ist die Fähigkeit, Bilder, Zeichen und Symbole differenziert zu erfassen und zu benennen.
Viele Kinder verbringen einen großen Teil ihrer Zeit vor dem Fernseher bzw. Computer. Die Mehrzahl der Sendungen laufen in einem rasanten Tempo ab. Vor allem jüngere Kinder haben dabei Probleme, der Handlung zu folgen. Dadurch wird der Erwerb von Bildungskompetenz und damit die Wahrnehmungs- und Sinnesschulung, die Sprach- und Sprechanbahnung sowie der Auf- und Ausbau sozialen Verhaltens und kommunikativer Kompetenz erschwert.
Der regelmäßige praktische Einsatz des Bilderbuchkinos ist ein fester Bestandteil unserer Sprachbildung. Die Kinder haben die Möglichkeit im individuellen Tempo sich sprachlich im „Kino“ zu äußern.
• Durch Unterstützung von Eltern und ehrenamtlichen Mitarbeitern der Kindergarten- und öffentlichen Bücherei geben wir den Kindern die Möglichkeit sich mit Bildern, Wort und Schrift intensiv zu beschäftigen, sich eigenständig Bücher auszuleihen oder auch sich beim Vorlesen auf neue Bücher einzulassen und Interessen zu wecken.
• Im Rahmen der Kooperation mit der Grundschule Vehrte nehmen Kinder mit Sprachverständnisschwierigkeiten ein Jahr vor der Einschulung an einer Sprachförderung teil. Diese wird von einer Lehrkraft in der Schule verpflichtend angeboten.
• Durch Fortbildungen und Schulung der pädagogischen Fachkräfte findet das gezielt ausgewählte Fördermaterial (Spiele, Reime, Lieder, Bücher, Handpuppen) regelmäßigen Einsatz in den Kindergruppen.
• Eine enge Zusammenarbeit mit Frühförderstellen und Logopäden ist uns wichtig.
• Der nachfolgende Sprachbaum zeigt auf wie und unter welchen Voraussetzungen sich Sprache entwickelt und wie die Sprache jedes einzelnen Kindes gefördert werden kann.

 


Der Sprachbaum

 

 

Sprachbaum

 

(Quelle: www.logopaediwiki.de)

 


Die Bedeutung und der Stellenwert des Spiels
Die Haupttätigkeit eines Kindes ist das Spiel. Ab den ersten Lebensmonaten setzt sich das Kind schon mit der Umwelt spielerisch auseinander. Es „begreift“ seine unmittelbare Umgebung und macht erste Erfahrungen.
Mit zunehmendem Alter verändert sich das Spielverhalten des Kindes. Aus einem Einzelspiel (typisch für Krippenkinder) entwickelt sich ein Partner- und Gruppenspiel. Sozialkompetenzen beginnen sich zu entwickeln

Im Spiel erfahren die Kinder:

 

  • eigene Bedürfnisse wahrnehmen und umsetzen
  • sich durch Motorik, Mimik und Gestik sowie durch Sprache äußern
  • Neugierde und Eigeninitiative spüren
  • Handlungsabläufe mit Risiken versehen
  • Handlungsaspekte mit Gefühlen und kognitiven Aspekten besetzen
  • Freude an der Umsetzung von Ideen finden
  • Möglichkeiten zur Problemdiffernzierung und -lösung suchen
  • ihr eigenes Tun mit Wertigkeit belegen

 


Die vier Ausgangswerte
1. Das Spiel ist keine angeborene Fähigkeit des Menschen: Spielen muss/will gelernt sein!
2. Das Spiel entsteht aus der Neugierde heraus, aus „Welterkundungen, Beobachtungen und der Lebensfreude des Menschen!
3. Das Spiel kann nur dort entstehen, wenn „Spannung und Entspannung“ im Tagesgeschehen erfahren werden kann!
4. Das Spiel muss zweckfrei und funktionsvielfältig sein!

Das SPIEL bietet den Kindern in seinen unterschiedlichen Formen und Gestaltungsvarianten eine Vielfalt für Lernprozesse unterschiedlicher Art.
So ist bekannt, dass Kinder, die viel und intensiv Spielen, folgende Verhaltensweisen in einem ausgeprägteren Maße zeigen als Kinder, die in ihrer Spielfähigkeit eingeschränkt werden:

A) Im emotionalen Bereich:
° Ein tieferes Erleben von Gefühlen;
° Ein besseres Verarbeiten von Enttäuschungen;
° Eine höhere Toleranz bei Frustrationen;
° Ein besseres Aushalten uneindeutiger Situationen;
° Eine geringere Aggressionsbereitschaft;
° Eine größere Zufriedenheit mit sich und in Situationen
° Einen höheren Optimismus;
° Ein ausgeprägteres Verhältnis der 4 Grundgefühlen (Angst, Freude, Trauer, Wut)

B) Im sozialen Bereich
° Abbau von Vorurteilen
° Aufbau einer besseren Toleranz
° Entwicklung einer Kooperationsfähigkeit
° Rationales Konfliktlöseverhalten
° Verantwortungsbewusstsein
° Hilfsbereitschaft
° Zuhören können bei Gesprächen
° Freundschaften auf- und ausbauen
° Bereitschaft, sich auf andere Personen auf deren Interessen einzulassen
° Regelakzeptanz (bei Regelspielen)
° Sensibilität bei der Wahrnehmung von Ungerechtigkeiten
C) Im motorischen Bereich
° Differenzierter Einsatz der Grob- und Feinmotorik
° Harmonische Gesamtmotorik
° Gezielte Reaktionsfähigkeit
° Bewusstere Kontrolle eigener Handlungsvorgänge
° Selbstinitiative

D) Im kognitiven Bereich
° Konzentrationsfähigkeit
° Ausbau des Gedächtnisses
° Erweiterung und Differenzierung der Wahrnehmung
° Kausales Denken
° Differenzierung der Sprach- und Sprechfertigkeit
° Erweiterung des Wortschatzes
° Aufbau der Kompetenz für Mengen-, Farb-, Zahl- und Formenverständnis
° Erweiterung der logischen Denkfähigkeit

 

 

 

Rollen 2

 



Das Raumkonzept
Die Räume des Kindergartens sind schwerpunktmäßig eingeteilt und haben demzufolge einen besonderen Aufforderungscharakter.
Räume regen das Selbstgestaltungspotential der Kinder an. Unser Raumkonzept ermöglicht den Kindern eigene Entscheidungen zu treffen, in welchem Bereich es sich wie lange aufhalten möchten, um sich dort mit Spielpartnern zu treffen und zu spielen oder aber an gezielten Angeboten teilzunehmen.
Das Raumkonzept fördert ganz gezielt das bedürfnisorientierte Arbeiten mit den Kindern.
Die Erzieherinnen haben für ihren Bereich einen besonderen Schwerpunkt. Die Angebote für den Schwerpunktbereich können ganz intensiv vor- und nachbereitet werden.
Die Beobachtung des einzelnen Kindes in unterschiedlichen Bereichen kann ganz gezielt durchgeführt werden, um den Entwicklungsstand jedes einzelnen Kindes genau zu analysieren.
Voraussetzung für das gruppenübergreifende Arbeiten ist ein ständiger Austausch der einzelnen Erzieherinnen. Die Arbeit ermöglicht eine vielseitige Beobachtung einzelner Kinder in unterschiedlichen Bereichen.

Die verschiedenen Schwerpunkte
A) Schwerpunkt Kreativität (in der Sonnengruppe)
Der Kreativbereich bietet den Kindern ein breites Spektrum an bedürfnisorientierten Materialien. Beim Gestalten können die Kinder durch Materialien ( z.B. Kleister, unterschiedliche Stifte, Fingerfarbe, Sand, Knete...)in Ihrem individuellen Tempo ihre Fähigkeiten zum Malen und Gestalten entwickeln.
Im Kreativbereich können die Kinder auswählen womit sie arbeiten möchten. Die Kinder werden an unterschiedliche Farben, Materialien und Werkzeuge herangeführt und damit vertraut gemacht. Die Kinder lernen so einen sachgemäßen Umgang kennen und übernehmen Verantwortung für das eigene Handeln.
Durch unterschiedliche Materialien wird die kindliche Neugier geweckt und die Phantasie angeregt. Die Kinder sollen unter anderem die Möglichkeit haben sich selber auszuprobieren, dabei wird das Kind nicht angeleitet sondern nur von der Erzieherin unterstützt und begleitet (learning by doing).
Zuwendung und Begeisterung der Erzieherin helfen den Kindern, ihre Ängste zu überwinden und geben Mut, sich Dinge zuzutrauen, zu experimentieren und auszuprobieren.
Regelmäßig finden in dem Kreativbereich auch angeleitete Angebot statt.Unser Angebotsrepertoire reicht vom Malen auf Papier, Techniken, Gemeinschaftsarbeiten (z.B. Wandbilder), modellieren mit Gips und Ton bis hin zum Basteln mit den unterschiedlichsten Materialien. Das gemeinschaftliche Arbeiten steht hier im Vordergrund, ganz wichtig für die Persönlichkeitsentwicklung.
Gefördert wird hier besonders:

 

  • Kontaktfähigkeit
  • Kompromissbereitschaft
  • Kooperationsfähigkeit
  • Akzeptanz
  • Selbstwahrnehmung
  • Selbstbewusstsein
  • Selbstbehauptung
  • Frustrationstoleranz


Beim Schneiden wird die Hand-Auge-Koordination geschult und beim Malen an unseren Staffeleien und beim großflächigen Malen werden Schulter und Handgelenke gelockert, was für den späteren Schrifterwerb wichtig ist (Fein- und Grobmotorik).
Unsere Kinder lernen einzelne Arbeitsschritte kennen und durchzuführen. Bestimmte Arbeitsschritte müssen eingehalten werden, um ein Produkt fertig zu stellen. Konzentration, Ausdauer, Merkfähigkeit und Belastbarkeit sind hier gefragt.

 

 

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Die Freude am Schaffen steht im Kreativbereich im Vordergrund
Folgende Fähigkeiten werden im Kreativbereich erworben bzw. erweitert:

 

  • Handgeschicklichkeit
  • Körperkoordination
  • Farb- und Formlehre
  • Phantasie
  • Experimentiergeist


B) Schwerpunkt Bauen und Konstruieren (in der Regenbogengruppe)
Die Kreative Gestaltung des Raumerlebens beim Bauen und Konstruieren führt zur Auseinandersetzung mit den Eigenschaften verschiedener Körper und Flächen. Begriffe wie mehr - weniger, oben - unten, groß - klein, Ecke - Mitte werden zur Aussprache kindlichen Erfahrungen und Beobachtungen eingeführt und gefestigt.
Beim Konstruieren mit natürlichen Materialien wie Holzscheiben, Wurzeln, Ästen, Sand und Wasser lernen die Kinder Eigenschaften oder auch den „Eigensinn“ elementarer Kräfte und die Einzigartigkeit natürlicher Formen kennen.
Die Kinder beschäftigen sich mit geometrischen Körpern und berücksichtigen die physikalischen Gesetze. Dies erfordert logisches Denken beim Zusammensetzen und Vergleichen, Zuordnen oder Erkennen von Mustern und Fortsetzen von Reihen.
Handlungsabläufe werden mit Sprache begleitet, Materialien, Formen und Farben benannt und die Kommunikation unter den Kindern wird gefördert.
Die Kinder üben soziale Verhaltensweisen ein. Sie können in verschiedene Rollen – Bauarbeiter, Maurer,.. schlüpfen, lernen sich gegenseitig zu unterstützen- „Gemeinsam schaffen wir es“, erfahren Konflikte auszuhalten- es klappt nicht so wie gewünscht, etwas wird an anderen zerstört – und Lösungsmöglichkeiten werden entwickelt und eingeübt.
Geschlechterstereotypen werden vermieden, Erlebtes wird nachgebaut und nachgespielt.
Beim Bauen und Konstruieren entwickelt sich bei den Kindern das mathematische Grundverständnis. Während des Spiels werden die Kinder angeregt Mengen zu erfassen, zu vergleichen sowie Raum-Lagebeziehung zu erkennen und zu benennen.
Es ist wichtig, dem Kind Raum und Zeit zum Ausprobieren und Experimentieren zu schaffen.
Die Kinder erfassen die Beschaffenheit des Baumaterials mit verschiedenen Sinnen (Fühlen, Betasten, Riechen).
Die Kinder lernen das Baumaterial als etwas Körperliches im Raum kennen, sie erfahren, dass durch Flächen, Ecken und Kanten die Ausdehnung begrenzt sein kann.
Im Baubereich lernen die Kinder unterschiedliche Baumaterialien kennen und erproben spielerisch deren Einsatzmöglichkeiten.
Mathematische Grundlagen werden entwickelt, sie fördert das Arbeiten mit Flächen(z.B. Muster legen), das Kennenlernen von Symmetrie, von Formen, von Geschlossenheit und Gliederung.
Die Kinder haben die Möglichkeit immer wieder neue Lernerfahrungen zu machen. Ihre Fingergeschicklichkeit wird besonders bei anspruchsvollen Konstruktionen verfeinert. Schnelle und hektische Bewegungen sind zu vermeiden. Ruhe und Ausdauer wird trainiert.
Die Kreativität und Fantasie wird immer wieder angeregt. Die Kinder lernen sich von Vorgaben zu lösen und eigene Kreationen zu schaffen. Wichtig für die Kinder in diesem Bereich ist, dass unterschiedliche Materialien in großer Stückzahl vorhanden sind, damit sie aus dem Vollen schöpfen können.

 

 

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C) Schwerpunkt Rollenspiel (in der Sternengruppe)
Im Rollenspielbereich haben die Kinder die Möglichkeit, in eine phantasievoll, geheimnisvolle Welt hinein zu tauchen. Das Kind schlüpft in verschiedene Rollen und identifiziert sich mit ihnen.
Kinder spielen mit Vorliebe wahre Begebenheiten und Phantasiegeschichten nach. Sie nutzen dabei sowohl die verbale als auch die pantomimische Kommunikation.
Durch das Nachspielen von Situationen sind sie häufig in der Lage Probleme bzw. Erlebtes in der Familie, im Kindergarten oder mit Freunden zu bewältigen und erfahren somit ein ganzheitliches Erleben.
Beim Rollenspiel findet das spontane wie das geplante Spiel Berücksichtigung. Kinder wiederholen hier Erfahrungen und ahmen Erwachsene nach.
Beim Verkleiden können Kinder durch Kleidung und Schmuck in die Welt der Erwachsenen schlüpfen und sich in andere Menschen und Berufe schneller und sicher einfinden.
Um die Spielorte herzurichten oder die nötigen Spielutensilien für das Rollenspiel zu beschaffen, wird organisiert, umfunktioniert und konstruiert. Das Spiel regt die kreative Gestaltung, die Phantasie und die handwerkliche Motorik an. Die Kinder machen Erfahrungen sich miteinander auseinander zusetzen und Regeln einzuhalten (Förderung der Sozialkompetenz, Regelverständnis und Sprachentwicklung).
Aktuelle Themen und Bedürfnisse der Kinder werden aufgegriffen (z.B. Eisdiele, Feuerwehr, Krankenhaus, Polizei, Friseur, Karneval).
Entsprechendes Material ist entweder vorhanden oder wird in Zusammenarbeit mit den Kindern und den Eltern selbst Hergestellt oder beschafft.
Hier ein Auszug der zur Zeit zur Verfügung stehenden Materialien:

 

  • Eine Puppenecke mit Puppenküche, Puppenbett, Küchenutensilien, Bügelbrett, Kochgeschirr, Puppenwagen uvm.
  • Eine Verkleidungsecke mit Spiegel, Röcken, Kleidern, Hüten Taschen
  • Ein Parkhaus zur Zeit mit Autos und Straßenteppich
  • Tiere
  • Steckenpferde
  • Handpuppe und Kaspertheater
  • Arztkoffer
  • Schultafel und Ranzen
  • Märchenkoffer


All diese Dinge helfen den Kindern:

 

  • Eigene Ideen zu entwickeln und umsetzen
  • Sich mit einer bestimmten Rolle auseinander zu setzen und sich darzustellen
  • Aus Freude an einer Geschichte bestimmte Rollen zu wiederholen
  • Erlebtes zu verarbeiten
  • Zukünftiges bereits erlebbar zu machen

 


Besonderheit in der Sternengruppe:
In allen Gruppen befinden sich neben den Schwerpunktbereichen für die Freispielphasen auch weitere individuell gestaltete Spielbereiche (Puppenecke, Kuschel- und Leseecke, Maltisch, Bereich zum Bauen,...). In der Sternengruppe ist dies auf Grund der Alterstruktur, es werden Kinder von zwei bis sechs Jahren betreut, besoders ausgeprägt. Um den jüngeren wie auch den 5- 6 jährigen Kindern gerecht zu werden, ist der Raum in unterschiedliche Bereiche eingeteilt.
Im unteren Bereich finden die 2 Jährigen einen gemütlichen Frühstücksplatz vor. Hier kann die Erzieherin individuell auf die jüngsten Kinder eingehen und unterstützen.
Der Baubereich lädt zum Konstruieren und Spielen ein.
Die Puppenwohnung und das Puppentheater bietet Möglichkeiten zum freien Rollenspiel.
In der Kuschelecke wird sich zwischendurch gern ausgeruht. Auch Bilderbücher finden hier ihren Einsatz.
Im Flurbereich der Sternengruppe haben wir Platz für weitere Rollenspielmöglichkeiten
Der Knet-, Mal-, und Basteltisch bietet viele Möglichkeiten kreativ tätig zu werden.
Regelspiele, Konstruktionsmaterialien, Puzzle uvm. werden für unterschiedliche Angebote eingesetzt.

In der zweiten Ebene, dem Bereich für Formen, Zahlen, Farben, Buchstaben, Experimente agieren vorwiegend die Kinder ein Jahr vor der Einschulung.
Das wichtigste Arbeitsprinzip ist, dass die Kinder sich selbst Arbeitsmaterialien und die entsprechenden Lernbereiche wählen, mit denen sie gerne arbeiten möchten. Es gibt keine Anweisungen, was ein Kind tun sollte. Hier ist die vollständige Zurückhaltung der Erwachsenen gefordert, denn sonst könnten die Kinder ggf. nicht entsprechend ihres Entwicklungs- und Erkenntnisstandes arbeiten. Die Erzieherin hat hier eine beratende Funktion.
Die Kinder arbeiten hier mit verschiedenen Sinnesmaterialien um mathematische Ordnungsstrukturen kennen zulernen.
Die Kinder zeigen hier Interesse an Mengen, Maßeinheiten, Längen und Zahlen. Durch sinnliche Erfahrungen (messen, wiegen, sortiern, Zählen...) der Materialien entwickeln die Kinder ein mathematisches Verständnis von groß/klein, dick/dünn, kurz/lang, schwer/leicht und erkennen Dimensionen.
Die Schreibecke bietet graphomotorische Übungsfelder, z.B. Schwungübungen oder Blätter auf denen fortlaufende Muster weitergezeichnet werden sollen.
Beim Zeichnen von grundlegenden Mustern der Schriftzeichen mit dem Stift durch Kreisen, Schwingen und Schlangenlinien üben Kinder ihre Hand-Augekoordination.
Die Experimentierecke findet begreifbare Antworten auf „Warum-Fragen“.
Gemeinsames Erforschen der belebten und unbelebten Natur steht hier im Vordergrund. Mit dem Lernbereich Forscherecke unterstützen wir die natürliche Neugier der Kinder am Erforschen der Zusammenhänge.
In dieser Lernecke unterscheidet sich die Vorgehensweise des Erwachsenen etwas von den anderen Bereichen. Alle Experimente werden erst einmal von einem Erwachsenen eingeführt und erst im zweiten Schritt von den Kindern nachvollzogen. Zum Schluss findet eine gemeinsame Deutung des Experimentes statt.
Der Computerplatz ermöglicht den ersten spielerischen Umgang mit dem PC.

D) Der Bewegungsbereich

„BEWEGUNG“

 

Kinder wollen sich bewegen,
Kinder macht Bewegung Spaß,
weil sie so die Welt erleben,
Menschen, Tiere, Blumen, Gras.
Kinder wollen laufen, springen,
kullern, klettern und sich dreh'n.
Wollen tanzen, lärmen, singen,
mutig mal ganz oben steh'n.
Ihren Körper so entdecken,
und ihm immer mehr vertrau'n.
Wollen tasten, riechen, schmecken
und entdeckend hören, schau'n.
Fühlen wach mit alles Sinnen -
innere Bewegung – Glück.
Lasst die Kinder dies gewinnen
und erleben Stück für Stück.
(Karin Schaffner)

 


Der Bewegungsraum bietet den Kindern verschiedenste Möglichkeiten, um den Bewegungsdrang und der Förderung der Motorik gerecht zu werden.
In diesem Bereich besteht Raum für Bewegungsbaustellen (gemeinsam entwickeln), Bewegungsgeschichten, Rhythmikeinheiten, Kindertänze uvm..
Kinder nehmen ihre Umwelt mit allen Sinnen war, dabei ist die Bewegung der Schlüssel auf ihrer Entdeckungsreise. Die Bewegung ermöglicht den Kindern eine Auseinandersetzung mit sich selbst, seinen Mitmenschen, seiner räumlichen- und materiellen Umgebung. Wichtig dabei ist die Sinneswahrnehmung, weil diese Informationen an das Gehirn übermittelt, die dann in Bewegung übersetzt werden können. Es besteht eine enge Verbindung zwischen Bewegung und allen anderen Entwicklungsbereichen wie z.B. des Denkens und der Sprache.
Daher ist es wichtig das Kinder ihr Umfeld erkunden, ausprobieren und somit „be-greifen“ können.
Bewegung gibt den Kindern die Möglichkeit ein positives Selbstbild zu entwickeln, das Selbstbewusstsein wird gestärkt.
Die Kinder lernen ihre körperlichen Fähigkeiten einzuschätzen und zu akzeptieren, folglich erfahren sie in Gefahrensituationen schneller und Situationsangepasster zu reagieren.
Durch körperliche Aktivität wird das Zusammenspiel der Sinne gefördert, nicht durch ein Lernprogramm, sondern vielmehr durch die Eigenaktivität der Kinder.

Bewegung

 

Bew3

Dass Kinder ihren Bewegungsdrang ausleben und sie ihre Bewegungsbedürftigkeit durch kindgerechtes Spiel- und Bewegungs-angebote befriedigen können, ist uns ein großes Anliegen. Unter Berück-sichtigung der Gesamtpersönlichkeit eines Kindes werden die natürlichen Fähigkeiten, der rhythmische Bewegungsablauf sowie Elastizität und Bewegungsschwung weiterentwickelt. Eine allmähliche Steigerung, der dem Kindlichen Alter entsprechenden Ausdauer und Kraft, die lebendige Ausdruckskraft und Bewegungsphantasie, wollen wir fördern. Das Wichtigste dabei ist Freude, Lust und Spaß an der Bewegung.
Kinder lernen sich selbst kennen, ihre eigenen körperlichen Fähigkeiten erkennen, mit anderen gemeinsam etwas tun, selbst aktiv zu werden, ihre Gefühle wie Lust, Freude, Erschöpfung oder Energie empfinden und in Bewegung ausdrücken. Auch sich mit anderen vergleichen, sich miteinander messen, wetteifern und dabei Siege und auch Niederlagen verkraften gehört dazu.
Belastungen ertragen, die körperliche Leistungsfähigkeit steigern, sich selbst gesetzten und von außen gestellten Anforderungen anpassen ist eine hohe Anforderung an die Kinder. Ihre dringliche und räumliche Umwelt kennen lernen und sie erschließen, Objekte und Geräte ausprobieren und ihre Eigenschaften erfassen, sich den Umweltgegebenheiten anpassen, bzw. sie sich passend zu machen, setzt eine hohe Bewegungsaktivität voraus.
Die Rhythmik, eine Kombination aus Bewegung, Musik und Sprache, unterstützt die Wahrnehmung, das Körperbewusstsein und die Kreativität der Kinder.
Unsere Intension ist den Kindern eine möglichst ungezwungene Bewegungsatmosphäre zu schaffen, damit sie eine freie und kreative Körpererfahrung machen können.

 

  • Durch Bewegung wirkt der Gleichgewichtssinn auf das Gehör ein. Dieser wiederum ist aussschlaggebend für das Kurzzeitgedächtnis (hören, abspeichern, abrufen).
  • Der Gleichgewichtsinn hat Einfluss auf den Sehsinn. Nur wenn das Gleichgewicht stimmt, können Kinder in der Zeile oder auf der Linie schreiben.
  • Wenn die Körperwahrnehmung stimmt, werden Bewegungen sicher. Über die Bewegungssicherheit kann Raumorientierung aufgebaut werden und nur mit guter Raumorientierung kann man Buchstaben richtig schreiben.
  • Nur mit gut entwickelter Raumorientierung können Kinder Linien sehen, auf ihnen Laufen (vor- und rückwärts ) und auf Linien schreiben.
  • Nur wer rückwärts gehen kann, kann auch rückwärts rechnen (minus).
  • Kinder bauen durch Bewegung Muskeln auf., denn gut entwickelter Muskeltonus wird benötigt um beispielsweise eine Schere auf- und zumachen zu können.

 


E) Der Spielplatz:
Ein weiterer Bereich ist der Spielplatz, den die Kinder während des gesamten Vor- und Nachmittags in Anspruch nehmen können.
Der Spielplatz ist so gestaltet, dass die Kinder viele Möglichkeiten haben ihren Bewegungsdrang nachzukommen und auszuleben.
Unterschiedliche Außenspielgeräte (Turnstangen, Kletterhaus, Wippe, Eisenbahn, Schaukel) laden zum Klettern, Rutschen und Schaukeln ein.
Ein großes Sandspielhaus lädt zum Rollenspiel unterschiedlichster Art ein (Eisdiele, Bäckerei, Verkaufsstelle ) . Unterschiedliches Sandspielzeug unterstützt das Buddeln, Matschen und Gestalten im Sand.
Der Matschbereich mit Regentonne wird bei jedem Wetter gern genutzt.
Der Außenmalbereich mit Tafel und Kreide wird für Hüpfspiele genutzt, die Tafel wird bei Rollenspielen mit einbezogen.
Rückzugsmöglichkeiten haben die Kinder im kleinen Garten mit Büschen, einem Apfel- und Pflaumenbaum und Weidenhütten. Im Sommer können Beeren und im Herbst Obst geerntet werden.
Der Barfußpfad wird vorwiegend bei warmen Wetter genutzt. Durch die unterschiedlichen Materialien machen die Kinder besondere Sinneserfahrungen.
Der Kletterberg mit Rutsche wird in jeglicher Form mit in das Bewegungsspiel einbezogen.
Die mit Platten ausgelegte Straße wird von den unterschiedlichen Fahrzeugen befahren (Roller, Laufrad Taxi, Dreirad, LKW). Hier müssen „Verkehrsregeln eingehalten werden.
Ein weiterer Teil vom Spielplatz ist für die Krippenkinder abgeteilt. Die jüngsten Kinder finden hier altersgemäße Spielgeräte vor (Rutsche, Nestschaukel, kleines Spielhaus, kleine Außenfahrzeuge, Bälle uvm.) Der Bereich ist durch ein Tor abgeteilt. Gruppenübergreifend besuchen wir uns aber gegenseitig in den Bereichen.
Bäume und Sträucher auf dem Außenspielgelände bieten viele Versteckmöglichkeiten.

 

 

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Vorbereitung auf die Schule
Der Übergang vom Kindergarten in die Grundschule wird im letzten Kindergartenjahr konkret gestaltet.
Die Gruppe von Kindern die das letzte Jahr den Kindergarten besucht bildet eine besondere Einheit, die an speziellen Angeboten teilnimmt und auf diese Altersgruppe mit deren Bedürfnissen besonders ausgerichtet ist.
Da die Vorschulkinder an einem anderen Punkt der Entwicklung stehen als die jüngeren Kinder, genießen sie diesen Status, die Auseinandersetzung mit Gleichaltrigen und an sie gestellte Anforderungen, die ihren Bedürfnissen gerecht werden.
Diese Gruppe der 5-6 jährigen Kinder beschäftigt sich intensiv mit verschiedenen Themenbereichen und Projekten. Von Interesse sind dabei sowohl abstrakte Inhalte (wie z.B. Farben, Formen Körper, Muster, Reihen..) als auch lebensnahe Situationen ( wie z.B. Umgebung, Verkehr, Natur..).
In den Stammgruppen, in denen die älteren und jüngeren Kinder miteinander einen Teil des Vormittages verbringen, zeichnen sich Unterschiede ab, die altersbedingt sind. So genießen es z.B. die „Großen“ unbeobachtet und selbständig zu spielen und ihre Freiräume auszuschöpfen. In diesem Rahmen nutzen sie die Möglichkeit sich mit gleichaltrigen in Kleingruppen zurückzuziehen, genießen dort das Miteinander und haben die Gelegenheit Konflikte und Unstimmigkeiten selbständig zu lösen. Sie wachsen an dem Gefühl Verantwortung übertragen zu bekommen und freuen sich über Aufgaben und Herausforderungen, durch die sie ihre eigenen Fähigkeiten einschätzen lernen.
In diesem Alter haben die Kinder den Wunsch gefordert zu werden und sind in der Lage, sich über einen längeren Zeitraum zu konzentrieren. So können auch „Arbeitsblätter“ spielerisch mit einbezogen werden.
Um z.B. Schwungübungen zu machen, die für das spätere Schriftbild wichtig sind, wird eine Geschichte vom kleinen Frosch erzählt. Dieser springt große und kleine Bögen auf dem Papier, während er auf der Jagd nach einer Fliege ist.
Besonders wichtig für unsere Vorschularbeit ist uns, dass die Kinder den Umgang und die Ordnung mit den eigenen Vorschulmaterialien kennenlernen und verinnerlichen. Zu diesem Zweck hat jedes Vorschulkind ein Eigentumskasten mit den besonderen Materialien, mit denen gearbeitet wird.
Wichtige Merkmale für die Schulfähigkeit ist die körperliche, die soziale–emotionale und geistige Reife.
Dazu gehört zum Beispiel:

 

- Kritikfähigkeit
- Würfelbilder
- Kompromissfähigkeit
- Farbunterschiede
- Verantwortungsbewusstsein
- Arbeitstempo
- Regelverständnis
- Merkfähigkeit
- Selbständigkeit
- Mengen bis 10
- Sprachliche Kompetenz
- Konzentrationsfähigkeit
- Fein- und Grobmotorik


Unser Ziel ist es, dass die Kinder einen weitgehend nahtlosen Wechsel vom Kindergarten in die Grundschule erleben.
Gemeinsam mit den Eltern, der Grundschule, Förderschulen, Schularzt, therapeutische Dienste wird der bestmögliche Weg für jedes einzelne Kind abgestimmt, um einen fließenden Übergang in die entsprechende Schule zu ermöglichen.

Durch die Erstellung eines gemeinsam ausgearbeiteten Kooperationskalenders zwischen Grundschule und dem Kindergarten ermöglichen wir uns eine enge und effektive Zusammenarbeit, die für die Vorschulkinder von großer Bedeutung ist:

 

  • Im Mitarbeiterteam werden die Beobachtungen, die Rückschlüsse auf die Schulreife relevant sind, ausgetauscht
  • Die Entscheidung über eine mögliche Zurückstellung oder über eine besondere Fördermaßnahme wird besprochen
  • Die Kinder lernen schrittweise die Schule kennen (Schnupperstunden in der Schule, Kontaktaufnahme mit der zukünftigen Klassenlehrerin
  • Hospitationen im Klassenverband
  • Spielstunden im Kassenraum mit der Erzieherin
  • Verabschiedung von den Vorschulkinder und Familien mit einem großen Abschiedsfest

 

 


Unsere Zusatzangebote
1. Sprachförderung Bielefelder Screening und „Hören, lauschen, lernen“
Kinder im Vorschulalter können sich meistens problemlos mit ihrer Umgebung verständigen und verbal mitteilen. Dabei konzentrieren sich die Kinder ausschließlich auf die Bedeutung und dem Inhalt des Gesagtem. Die Form und Struktur ist ihnen nicht bewusst. Vielen Vorschulkindern fällt es teilweise noch schwer, dass was sie sagen, in einzelne Wörter, Silben und Laute aufzuteilen. Später in der Schule sollen sie dann aber recht schnell lernen, dass diese Laute von bestimmten Zeichen, den Buchstaben, dargestellt werden. Die Ergebnisse zahlreicher psychologischer und pädagogischer Studien belegen, dass das sprachliche Bewusstsein eine wichtige Voraussetzung zum problemlosen Lesen und Schreibenlernen ist. Kinder, denen diese Voraussetzungen noch fehlen, können von einem entsprechenden Förderkonzept weit bis in die Grundschule profitieren.
Bielefelder Screening – BISC (Früherkennung von Lese – Rechtschreibschwierigkeiten)
Eine psychologische Forschergruppe der Uni Bielefeld hat mit dem BISC ein Verfahren entwickelt, mit dem noch fehlende Voraussetzungen für das Lesen- und Schreibenlernen vor der Einschulung festgelegt werden können. Ausgangspunkt für die theoretische Konzeption des BISC bildet die Annahme, dass Kinder hierbei an vorhandene Kenntnisse und Fertigkeiten aus dem Vorschulalter anknüpfen, und Wurzeln für viele Schwierigkeiten vor dem eigentlichen Lesen- und Schreibenlernen liegen.
Hören, lauschen, lernen“ (WÜT) Sprachspiele für Kinder in Tageseinrichtungen)
An der Uni Würzburg wurde ein Programm zu Ausbildung der notwendigen lautsprachlichen Vorausetzungen für das Lesen- und Schreibenlernen entwickelt, mit dem für die mit dem BISC identifizierten Kinder das Risiko für Lese- und Rechtschreibschwierigkeiten minimiert werden kann. „Hören, lauschen, lernen dient zur Förderung der sprachlichen Bewusstheit während der Vorschulzeit. Die Untersuchung zur Entwicklung des Programms haben gezeigt, dass die Kinder aus diesem zielgerichteten Spielen den größten Nutzen ziehen können, wie:

 

- das Förderprogramm regelmäßig, d.h. täglich 10 Minuten lang durchgeführt wird,
- Das Förderprogramm über den langen Zeitraum von 20 Wochen eingesetzt wird
- Die Kinder in diesem Programm spielerisch und entspannt lernen


Mitarbeiterinnen unserer Einrichtung haben sich auf diesem Gebiet weitergebildet und qualifiziert und vermittelt das Programm erfolgreich.

2. Englisch für Vorschulkinder
Jedes Kind hat wenn es auf die Welt kommt die angeborene Fähigkeit eine Sprache zu erlernen, d.h. die Laute, die es hört zu imitieren, später Wörter zu verstehen und danach Sätze zu bilden.
Diese Fähigkeiten lassen sich bei Kindergartenkinder auch für eine zweite oder dritte Sprache nutzen.
Für die Kinder ist das Projekt Englisch für Vorschulkinder im Kindergarten eine aufregende Erfahrung, die wir methodisch mit Liedern, Reimen, Bildern Geschichten, Rollen- und Fingerspielen erarbeiten.
Ziel dieser Projektarbeit ist:

 

 

- Sensibilisierung für Sprachklänge
- Förderung der Konzentrations- und Merkfähigkeit
- Erlernen einzelner Vokale, Reime, Lieder
- Freude am Hinhören und am Nachsprechen der fremden Sprache


Sprachwissenschaftler schätzen die Anzahl der Zwei- und Mehrsprachigkeit in der ganzen Welt auf mehr als die Hälfte der Weltbevölkerung. Erwiesen ist, dass der frühe Erwerb einer weiteren Sprache die geistige Entwicklung der Kinder langfristig fördert

3. Unterstützung durch ehrenamtliche Mitarbeiter
Dankbar sind wir für die Mitarbeit ehrenamtlicher Personen.
Einmal wöchentlich am Büchereitag werden den Kindern in Kleingruppen von ehrenamtlichen Personen Bilderbücher vorgelesen und Märchen erzählt. Im Rahmen unseres Sprachförderkonzepts in unserer Einrichtung ist dass eine Bereicherung für unser pädagogische Arbeit.

4.Musikschule
In unserer Einrichtung haben die Familien die Möglichkeit ihr Kind in der Musikschule während des Vormittages anzumelden.
Dieses Zusatzangebot der Kreismusikschule wird von externen Mitarbeitern durchgeführt und ist für die Familie kostenpflichtig. Der Kindergarten stellt hierfür die Räumlichkeiten zur Verfügung.

Elternarbeit im Kindergarten
Im Interesse unseres pädagogischen Auftrages liegt uns viel an eine gute Zusammenarbeit mit den Sorgeberechtigten unserer Kindergartenkinder.
Sie als Eltern vertrauen uns, den Erzieherinnen, Ihr Kind an. Wir sind uns der Verantwortung die wir als erziehungsergänzende Institution tragen bewusst.
Grundsätzlich ist eine verantwortungsvolle Zusammenarbeit mit den Sorgeberechtigten wichtig, damit die Erwartungen, Hoffnungen und Befürchtungen von den Eltern geäußert werden können. Die Eltern sollen sich verstanden, sich wohl fühlen und Vertrauen zu den pädagogischen Mitarbeitern haben.
Kurze Gespräche können beim Bringen und Abholen der Kinder geführt werden, um nötige Informationen auszutauschen. Sollte ein intensiverer Austausch zwischen Eltern und Pädagogen nötig sein, stehen wir gern nach Absprache eines Termins zur Verfügung.
Zweimal jährlich bieten wir einen Elternsprechtag an, an dem ein Entwicklungsgespräch stattfindet und evt. erforderliche Fördermaßnahmen besprochen werden können.
Der erste Kontakt zu den Eltern ist das Anmelde- und Aufnahmegespräch. Alle Elterngespräche werden individuell je nach Bedarf geführt.
In regelmäßigen Abständen finden im Laufe der Kindergartenzeit Elternabende statt. Diese können gruppenbezogen oder gruppenübergreifend sein. Auch Referenten können unterstützend bei themenbezogenen Veranstaltungen mitwirken.
Am ersten Elternaben im neuen Kindergartenjahr werden aus jeder Stammgruppe zwei Elternvertreter gewählt, die gemeinsam den Elternbeirat bilden. Der Elternbeirat und die pädagogischen Mitarbeiterinnen bilden den Kindergartenbeirat.
Die Elternvertreter unterstützen die Erziehungsarbeit in der Einrichtung und fördern die Zusammenarbeit zwischen Eltern, Erzieherinnen und Träger, sowie das Interesse der Erziehungsberechtigten für die Arbeit der Einrichttertreter haben auch die Aufgabe, Wünsche und Anregungen der Eltern der Kindergartenleitung mitzuteilen.
Natürlich können auch alle Eltern eine direkte Hilfe für den Kindergarten sein, indem sie sich bereit erklären tatkräftig bei Ausflügen, Aktionen und Festen mitzuhelfen.
Der Elternbeirat hat die beratende Funktion, bei Anschaffungen, Personal betreffend, wie auch Mitwirkung bei der Planung von Festen, Feiern, Aktionen und Ausflügen.
Der Elternbeirat ist das Sprachrohr der Eltern, aber auch in besonderen Situationen ein Vermittler.
Die Eltern des Kindergartens haben einen Basarkreis gegründet. Zwei mal jährlich planen und gestalten die mitwirkenden aus dem Basarkreis einen Second – Hand – Basar rund um das Kind.
An dem öffentlichen Basar hat jeder die Möglichkeit günstig für das Kind einzukaufen. 20 Prozent vom Verkaufsumsatz wird dem Kindergarten gesponsert. Dieses ermöglicht dem Kindergarten besondere Anschaffungen für den Kindergarten zu tätigen.

Feste und Feiern
Feste und Feiern gehören zum Leben in der Gemeinschaft dazu, um sich auch außerhalb des immer wiederkehrenden Tagesablaufes zu begegnen, miteinander etwas erleben und gemeinsam Aktivitäten zu haben.
So ergeben sich im Laufe eines Kindergartenjahres viele Möglichkeiten Feste zu feiern.
An erster Stelle stehen die Geburtstage jedes einzelnen Kindes. Anhand eines Geburtstagskalenders, können die Kinder ablesen, wer wann Geburtstag hat. Mit Hilfe des Kalenders ermöglichen wir den Kindern, zeitliche Abstände im Laufe eines Jahres zu erfassen (Frühling, Sommer, Herbst, Winter mit den dazugehörigen Monaten.)
Im Herbst feiern wir unser Laternenfest, das mit einer kleinen Martinsfeier und einem Laternenumzug verbunden ist.
Den nächsten Höhepunkt bietet der Nikolaus. Inhalte der Legende sollen den Kindern nahe gebracht werden, dass sie ohne Furcht dem Ehrentag des Schutzpatrons der Kinder entgegen sehen können.
Kurz darauf folgt die schönste und geheimnisvollste Zeit, die Adventszeit. Auch hier wird den Kindern mit Hilfe eines Adventskalenders die Zeit bis zum Weihnachtsfest bildlich dargestellt.
Im neuen Jahr am Rosenmontag feiern wir Karneval. Ein bunt geschmückter Kindergarten, lustige Spiele, bunte Kostüme laden zum fröhlichen Treiben ein.
Ihm schließt sich im März/April die Osterzeit an. Da wir auf religiöse Aspekte verzichten, lenken wir unseren Schwerpunkt auf das Frühlingserwachen und dem Brauchtum zum Osterfest.
Bevor das Kindergartenjahr zu Ende geht bieten wir allen Familien die Gelegenheit, an einem Sommerfest teilzunehmen. Lieder, Spiele, Essen und Trinken sorgen für einen schönen erlebnisreichen Nachmittag. Ersatzweise kann auch eine Fahrt oder ein Ausflug angeboten werden.
Neben den im Jahresablauf immer wiederkehrenden Festen wollen wir den Kindern auch einmalige Feiertage wie z.B. Hochzeiten und Geburt eines Kindes nicht vorenthalten. Auch solche Tage greifen wir auf und bringen sie den Kindern näher.

Was Eltern tun können, damit der Kindergartenstart gelingt

 

 

  • Bitte halten Sie Zeit frei, um die Eingewöhnungszeit individuell zu gestalten
  • Einen guten Kontakt zu der Gruppenerzieherin aufzubauen ist wichtig. Fragen Sie nach wie sich Ihr Kind verhält, wenn Sie den Gruppenraum verlassen.
  • Der Abschied ist am schwierigsten. Auch wenn Sie unglücklich bei dem manchmal auftretenden Trennungsschmerz sind, halten Sie Ihre Tränen zurück, sonst wird Ihr Kind noch mehr verunsichert.
  • Gehen Sie nicht im Streit, denn sonst fühlt sich Ihr Kind doppelt verlassen.
  • Ziehen Sie den traurigen Moment des Abschieds nicht in die Länge, sondern verabschieden Sie sich mit einem aufmunternden Lächeln und gehen, auch wenn bei Ihrem Kind die Tränen kullern.
  • Bewährt haben sich Abschiedsrituale, die Sie zusammen mit Ihrem Kind überlegen (z.B. zum Abschied am Fenster winken).
  • Natürlich kommt es auch manchmal vor, dass sich Ihr Kind nach einiger Zeit plötzlich weigert in den Kindergarten zu gehen. Geben Sie nicht gleich nach. Sprechen Sie mit der Erzieherin.
  • Wenn ein Kind anfangs nur unregelmäßig oder sehr spät in den Kindergarten kommt, ist es schwer für das Kind sich ins Spiel und den Tagesablauf einzubringen. Bis ca. 9.00 Uhr sollten alle Kinder anwesend sein.


In der Regel haben sich alle Kinder nach wenigen Wochen eingelebt und fühlen sich sicher und geborgen. Bei „Rückfällen“, die jedem Kind auch zustehen und die unterschiedliche Ursachen haben können, sprechen Sie auf jeden Fall die Gruppenerzieherin an.
Was ihr Kind für den Kindergarten benötigt
Wünsche und Informationen
Alle persönlichen Dinge des Kindes sollten mit dem Namen Ihres Kindes versehen sein!!! Alles sollte möglichst so beschaffen sein, dass Ihr Kind möglichst selbständig damit umgehen kann, z.B. eine Kindergartentasche die leicht zu öffnen ist, ebenso die Trinkflasche und die Fühstücksdose.
1. Frühstück
Geben Sie Ihrem Kind ein angemessenes Frühstück mit. Ein Butterbrot, Müsli, etwas Obst , Gemüse oder Joghurt sind für eine Zwischenmahlzeit ausreichen.
Bitte keine Colagetränke oder süße Säfte mitgeben. Auch Süßigkeiten, Kuchen Kekse.. gehören nicht in die Frühstückstasche.
2. Foto
Für den Geburtstagskalender und für unsere Pinwand benötigen wir je ein Foto auf dem Ihr Kind gut zu erkennen ist. Bitte vor Kindergartenbeginn abgeben.
3. Gewünschte Kindergartenbekleidung
Aus hygienischen Gründen sollte Ihr Kind im Gruppenraum feste Hausschuhe tragen.
Bei feuchtem und nassem Wetter sind für den Spielplatz Gummistiefel und Regenhose zum Verbleib im Kindergarten angebracht.

 

 

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4. Turnzeug
Für das wöchentliche Turnen in der großen Turnhalle und für den Bewegungsraum im Kindergarten benötigt ihr Kind leichte Turnschuhe in einem dafür geeigneten Turnbeutel. An dem Turntag selber sollten die Kinder schon im Jogginganzug kommen, um das Umkleiden zu erleichtern.
5. Geburtstag
Der Geburtstag des Kindes wird im Morgenkreis mit allen Gruppenkindern gefeiert. Das Geburtstagskind bringt in der Regel für alle etwas zu Essen mit (Absprache mit der Erzieherin). Vom Kindergarten bekommt das Geburtstagskind ein kleines Geschenk.
6. Das Mitbringen von Spielsachen
Die Kinder können jederzeit von zu Hause etwas mitbringen. Allerdings nur für jede Hand ein Teil. Natürlich besteht die Gefahr, dass die Gegenstände kaputt oder verloren gehen. Der Kindergarten kann dafür keine Verantwortung übernehmen.(Nicht erlaubt sind Waffen jeglicher Art)
7. Bringen und Abholen
Bitte Bringen Sie Ihr Kind bis 9.00 Uhr in den Kindergarten.
Holen Sie Ihr Kind zur angemeldeten Abholzeit pünktlich ab, um lange Wartezeiten für das Kind zu verhindern.
Kindergartenkinder werden auf dem Weg zum Kindergarten und zurück nach Hause von ihren Erziehungsberechtigten begleitet. Geben Sie bitte das Kind persönlich in der Gruppe ab, das gleiche gilt für das Abholen.
Wird ein dritter mit dem Abholen beauftragt, ist eine Einverständniserklärung notwendig, oder eine mündliche Information an die Erzieherin.
Soll Ihr Kind den Heimweg allein antreten, ist dieses mit der Erzieherin im Vorfeld zu besprechen. Auch hier wird eine schriftliche Einverständniserklärung notwendig.
Denken Sie daran, dass ihr Kind nur auf dem direkten Kindergartenweg versichert ist.
8. Krankheit des Kindes
Sollte Ihr Kind aus einem Grund den Kindergarten nicht besuchen können, bitten wir Sie um eine kurze Information.
Schicken Sie Ihr Kind in seinem eigenen Interesse und im Interesse der anderen Kinder bitte nicht in den Kindergarten, wenn es krank ist.
Ansteckende Krankheiten des Kindes müssen im Kindergarten gemeldet werden. Bitte beachten Sie das Ihnen ausgehändigte Merkblatt zu Infektionsschutzgesetz.
9. Gut informiert
Um gut informiert zu sein, schauen Sie bitte regelmäßig an die Elterninfowand im Eingangsbereich und an die gruppeninterne Pinwand.
10.Elternbriefkasten
Der Elternbriefkasten befindet sich direkt neben der Haupteingangstür. Gern nehmen wir von Ihnen Anregungen und Wünsche entgegen. Bitte nutzen Sie das Angebot, sich mitzuteilen.
12. Kinder und Elternbücherei
Seit vielen Jahren wird eine Kindergartenbücherei einmal wöchentlichangeboten. Eltern und Kinder können sich gegen einen geringen Betrag ( 10 Cent pro Buch) Bücher ausleihen.