Großes Botschafter-Treffen in Belm
Das war schon ein hochkarätiges Treffen. Nicht weniger als 45 Botschafterinnen und Botschafter waren zum Gedanken- und Erfahrungsaustausch nach Belm gekommen. „Wir konnten uns zeitweise nicht um den Klimawandel kümmern, da wir uns zunächst mit dem Atomausstieg befasst haben“, machte einer der Teilnehmer in der Begrüßungsrunde deutlich. Doch was sich wie eine Veranstaltung der Vereinten Nationen anhörte, entpuppte sich als Treffen der regionalen Klimabotschafter aus Schulen in Stadt und Landkreis. Gastgeber waren die Klimabotschafter aus Belm, die ihre jungen Kolleginnen und Kollegen im Biologietrakt der Schule begrüßten.
Erfahrungsaustausch und Experimente zu Umwelt- und Klimaschutz
Was passiert, wenn unsere Ozeane versauern? Klimabotschafter aus Schulen in Stadt und Landkreis Osnabrück trafen sich zum Erfahrungsaustausch und zum Experimentieren in Belm. Von links: Biologielehrerin Simone Holtgrefe, Lisa-Marie (Carolinum), Lea (Johannes-Vincke-Schule), Larissa (Gesamtschule Schinkel), Alena und Mattis (Grundschule Bad Laer), Projektkoordinatorin Birgit Hesselkamp von der Naturschutzstiftung und Gina aus Bad Laer.
14 Klimabotschafter gibt es mittlerweile an der Belmer Haupt- und Realschule. „Und das Interesse an dem Projekt wächst weiter“, sagt Dr. Simone Holtgrefe, die als Biologielehrerin die Klimabotschafter an ihrer Schule betreut und begleitet. In verschiedenen Projekten haben sich die Kids bereits für eine zukunftsträchtige Umwelt eingesetzt – mit Pflanzmaßnahmen zur Aktion „Plant for the Planet“, Bürgerinformationen bei Veranstaltungen auf dem Marktplatz, einem Vortrag vor dem Belmer Umweltausschuss und vielen Versuchen und Forschungen rund um das Thema Umwelt- und Klimaschutz.
„Im Landkreis haben wir mittlerweile wohl mehr als 200 junge Klimabotschafterinnen und Botschafter“, vermutet Birgit Hesselkamp von der Naturschutzstiftung und Projektkoordinatorin auf Landkreisebene.
Das jetzige Treffen in Belm diente nicht nur dem gegenseitigen Erfahrungsaustausch, sondern auch, um sich in Versuchen mit dem Thema „Versauerung der Weltmeere“ auseinandersetzen, die Gefahren zu erkennen und für spätere Aufklärungsarbeit bei Mitschülern und Bürgern Informationen zu sammeln. Das Tolle daran: Die Klimabotschafter lernen nicht von Lehrern, sondern bringen sich ihr Wissen untereinander bei.
Laura und Louisa aus der 6R2 der Johannes-Vincke-Schule haben ein Experiment vorbereitet und erklären ihrer Gruppe den Versuchsablauf. Der zehnjährige Mattis und die achtjährige Laura aus der Grundschule Bad Laer hören aufmerksam zu. Dann füllen sie Universalindikator in ein Glas mit Wasser, legen eine weiße Muschelschale hinein und pusten mit dem Strohhalm ihren Atem in das Wasser. An der Muschel sieht man kleine Bläschen aufsteigen „Wir atmen Kohlendioxid aus“, erklärt Louisa. „Und dadurch versauert das Wasser“. Saueres Wasser löst Muscheln langsam auf und die Muscheln sterben irgendwann aus, erklärt sie weiter. Die fehlen dann in der Nahrungskette der Robben, die wiederum zur Nahrung der Schwertwale gehören. „So hängt in unserer Natur vieles miteinander zusammen. Fehlt ein Glied in der Kette, ist das für uns alle schlimm“, wissen die vier Klimabotschafter.
Drei Stunden lang haben die Kinder diskutiert, experimentiert und einen selbst gedrehten Film der Klimabotschafter aus der Osnabrücker Montessori-Schule geschaut. Zum Abschluss gab es dann noch eine Einladung von Birgit Hesselkamp: „Wir treffen uns noch vor den Ferien alle zusammen im Industriemuseum zu einem schönen und spannenden Nachmittag. Dann kochen wir uns was Leckeres mit dem Solarkocher“. Das nächste Arbeitstreffen der Klimabotschafter soll dann im September in der Montessori-Schule stattfinden.
Was passiert, wenn unsere Ozeane versauern? Klimabotschafter aus Schulen in Stadt und Landkreis Osnabrück trafen sich zum Erfahrungsaustausch und zum Experimentieren in Belm. Von links: Biologielehrerin Simone Holtgrefe, Lisa-Marie (Carolinum), Lea (Johannes-Vincke-Schule), Larissa (Gesamtschule Schinkel), Alena und Mattis (Grundschule Bad Laer), Projektkoordinatorin Birgit Hesselkamp von der Naturschutzstiftung und Gina aus Bad Laer.
14 Klimabotschafter gibt es mittlerweile an der Belmer Haupt- und Realschule. „Und das Interesse an dem Projekt wächst weiter“, sagt Dr. Simone Holtgrefe, die als Biologielehrerin die Klimabotschafter an ihrer Schule betreut und begleitet. In verschiedenen Projekten haben sich die Kids bereits für eine zukunftsträchtige Umwelt eingesetzt – mit Pflanzmaßnahmen zur Aktion „Plant for the Planet“, Bürgerinformationen bei Veranstaltungen auf dem Marktplatz, einem Vortrag vor dem Belmer Umweltausschuss und vielen Versuchen und Forschungen rund um das Thema Umwelt- und Klimaschutz.
„Im Landkreis haben wir mittlerweile wohl mehr als 200 junge Klimabotschafterinnen und Botschafter“, vermutet Birgit Hesselkamp von der Naturschutzstiftung und Projektkoordinatorin auf Landkreisebene.
Das jetzige Treffen in Belm diente nicht nur dem gegenseitigen Erfahrungsaustausch, sondern auch, um sich in Versuchen mit dem Thema „Versauerung der Weltmeere“ auseinandersetzen, die Gefahren zu erkennen und für spätere Aufklärungsarbeit bei Mitschülern und Bürgern Informationen zu sammeln. Das Tolle daran: Die Klimabotschafter lernen nicht von Lehrern, sondern bringen sich ihr Wissen untereinander bei.
Laura und Louisa aus der 6R2 der Johannes-Vincke-Schule haben ein Experiment vorbereitet und erklären ihrer Gruppe den Versuchsablauf. Der zehnjährige Mattis und die achtjährige Laura aus der Grundschule Bad Laer hören aufmerksam zu. Dann füllen sie Universalindikator in ein Glas mit Wasser, legen eine weiße Muschelschale hinein und pusten mit dem Strohhalm ihren Atem in das Wasser. An der Muschel sieht man kleine Bläschen aufsteigen „Wir atmen Kohlendioxid aus“, erklärt Louisa. „Und dadurch versauert das Wasser“. Saueres Wasser löst Muscheln langsam auf und die Muscheln sterben irgendwann aus, erklärt sie weiter. Die fehlen dann in der Nahrungskette der Robben, die wiederum zur Nahrung der Schwertwale gehören. „So hängt in unserer Natur vieles miteinander zusammen. Fehlt ein Glied in der Kette, ist das für uns alle schlimm“, wissen die vier Klimabotschafter.
Drei Stunden lang haben die Kinder diskutiert, experimentiert und einen selbst gedrehten Film der Klimabotschafter aus der Osnabrücker Montessori-Schule geschaut. Zum Abschluss gab es dann noch eine Einladung von Birgit Hesselkamp: „Wir treffen uns noch vor den Ferien alle zusammen im Industriemuseum zu einem schönen und spannenden Nachmittag. Dann kochen wir uns was Leckeres mit dem Solarkocher“. Das nächste Arbeitstreffen der Klimabotschafter soll dann im September in der Montessori-Schule stattfinden.
http://www.belm.de
erstellt am 09.06.2012
erstellt am 09.06.2012











