Unkomplizierte Hilfe in Erziehungsfragen
Was als Pilotprojekt von der Universität Osnabrück begann, wird aufgrund der äußerst positiven Resonanz nun fortgesetzt: In den fünf Betreuungseinrichtungen in der Gemeinde Belm – Kindertagesstätte St. Josef, Christus-Kindergarten, Kindergarten Vehrte, Kindergarten Icker und bei Bedarf Kindergarten Astrup – können Eltern einmal im Monat an einem Vormittag mit speziell geschulten Familienberaterinnen ihre Erziehungsschwierigkeiten besprechen. Die Evangelische Jugendhilfe Osnabrück gGmbH wird das Präventionsprojekt gemeinsam mit den Partnern Katholischer Verband für soziale Dienste in Deutschland (SKM) und Don Bosco Katholische Jugendhilfe übernehmen und weiterführen. Ziel des Projektes ist es, frühzeitig durch kleinere Hilfestellungen bei der Erziehung Präventionsarbeit zu leisten.
Beratungsangebot für Eltern in Belmer Kindergärten

Das Niedersächsische Institut für frühkindliche Bildung und Entwicklung (nifbe) der Universität Osnabrück hat seit November 2008 in der Gemeinde Belm modellhaft eine monatliche Sprechstunde in vier Kindergärten aufgebaut. Es sollte ein ortsnahes und niedrigschwelliges Beratungsangebot für Familien mit Kindern bis sechs Jahre entstehen, um schon zu einem frühen Zeitpunkt die Erziehung unterstützen zu können. Unklar war vorher, inwieweit dieses Angebot auch angenommen werden würde. „Es hat sich jedoch herausgestellt, dass vor allem Familien aus problematischen Verhältnissen sowie mit Migrationshintergrund zu einer Beratung gewonnen werden konnten. Die Methode, genau dort zu beraten, wo die Eltern sich ohnehin aufhalten, hatte großen Erfolg“, erläutert Heiner Dirks, Geschäftsbereichsleiter der Evangelischen Jugendhilfe Osnabrück gGmbH.
Die Eltern können in der „Familiensprechstunde Belm“ spontan und ohne Verwaltungsaufwand alle Themen und Fragen, die das Verhalten und die Entwicklung ihrer Kinder sowie das Zusammenleben in der Familie betreffen, ansprechen und sich fachkundigen Rat holen. Das Beraterteam besteht aus Sozialpädagoginnen, die vom nifbe zielgenau für diese Aufgabe vorbereitet werden. Sehen die Beraterinnen größeren Bedarf an Unterstützung, bringen sie die entsprechenden Institutionen und die Familien zusammen. „Oft verhindern Unkenntnis oder auch Hemmungen, dass diese Familien von sich aus Unterstützungsangebote nachfragen, selbst wenn sie wirklich verzweifelt sind. Wir wollen in diesen Fällen als Vermittler tätig sein“, so Uta Dieckmann vom Jugendamt des Landkreises Osnabrück, die das Team leitet.
Finanziert wird die „Familiensprechstunde Belm“ nunmehr wesentlich durch das Jugendamt des Landkreises Osnabrück. Die „Heizung Sanitär Stahmeyer-Stiftung Kinderzukunft Belm“ unterstützt das Projekt mit 1.200 Euro. Auch Belms Bürgermeister, Bernhard Wellmann, freut sich über diese Bereicherung in der Jugendarbeit: „Wir müssen den Eltern und Familien, die aufgrund schwieriger Lebensumstände in Erziehungsnöte geraten, frühzeitig und aktiv Hilfe anbieten, um so eine Verfestigung der Probleme zu verhindern. Mit der Familiensprechstunde sind wir auf dem richtigen Weg.“
Gemeinschaftsprojekt: Die evangelische Jugendhilfe Osnabrück, der katholische Verband für soziale Dienste (SKM) und die Don Bosco Katholische Jugendhilfe tragen gemeinsam das Projekt "Familiensprechstunde Belm", das im wöchentlichen Wechsel in den Kindergärten in Belm, Vehrte und Icker stattfindet. Gefördert wird die Familiensprechstunde vom Landkreis und der Heizung-Sanitär Stahmeyer-Stiftung "Kinderzukunft Belm".
Die Eltern können in der „Familiensprechstunde Belm“ spontan und ohne Verwaltungsaufwand alle Themen und Fragen, die das Verhalten und die Entwicklung ihrer Kinder sowie das Zusammenleben in der Familie betreffen, ansprechen und sich fachkundigen Rat holen. Das Beraterteam besteht aus Sozialpädagoginnen, die vom nifbe zielgenau für diese Aufgabe vorbereitet werden. Sehen die Beraterinnen größeren Bedarf an Unterstützung, bringen sie die entsprechenden Institutionen und die Familien zusammen. „Oft verhindern Unkenntnis oder auch Hemmungen, dass diese Familien von sich aus Unterstützungsangebote nachfragen, selbst wenn sie wirklich verzweifelt sind. Wir wollen in diesen Fällen als Vermittler tätig sein“, so Uta Dieckmann vom Jugendamt des Landkreises Osnabrück, die das Team leitet.
Finanziert wird die „Familiensprechstunde Belm“ nunmehr wesentlich durch das Jugendamt des Landkreises Osnabrück. Die „Heizung Sanitär Stahmeyer-Stiftung Kinderzukunft Belm“ unterstützt das Projekt mit 1.200 Euro. Auch Belms Bürgermeister, Bernhard Wellmann, freut sich über diese Bereicherung in der Jugendarbeit: „Wir müssen den Eltern und Familien, die aufgrund schwieriger Lebensumstände in Erziehungsnöte geraten, frühzeitig und aktiv Hilfe anbieten, um so eine Verfestigung der Probleme zu verhindern. Mit der Familiensprechstunde sind wir auf dem richtigen Weg.“
(Pressemitteilung der ev. Jugendhilfe)
http://www.belm.de
erstellt am 09.07.2010
erstellt am 09.07.2010


