Modulbauhalle als kostengünstige Alternative?
Der Belmer Ortsteil Vehrte wünscht sich seit langem eine größere, moderne Sporthalle. Am liebsten auch mit Tribüne. Verschiedene Entwürfe von Architekten und Planern liegen bereits vor. „Auch wenn ich die Begehrlichkeiten sehr nachvollziehen kann und der Bedarf da ist, ist das bei der derzeitigen Finanzsituation im Gemeindehaushalt einfach nicht zu leisten“, macht Bürgermeister Bernhard Wellmann deutlich. „Ein großer Hallenanbau würde rund zwei Millionen Euro kosten“.
Belmer Rat und Vehrter Sportverein besichtigen Sporthalle in Brinkum

Ein Hallenanbau in Modulbauweise könnte dafür eine Alternative im Bereich des Möglichen sein. In Fertigbauweise erstellt und doch mit allem Notwendigen für den Sportbetrieb ausgestattet, wäre eine Modulhalle in kürzerer Zeit erstellt und zudem preislich günstiger als eine konventionell gebaute Halle.
Wie so eine Modulbauhalle im echten Sportbetrieb aussieht, hat sich deshalb eine Belmer Abordnung aus Vertretern des Gemeinderates und des Sportvereins SuS Vehrte jetzt beim Sportverein FTSV Jahn-Brinkum in der Nähe von Bremen angesehen.
Vor neun Jahren wurde die Einfeld-Halle aus dem Programm des Spezialanbieters Graeff Hallen- und Containerbau errichtet. Der Sportverein in Brinkum sei nach wie vor überzeugt, mit der Modulhalle richtige Wahl getroffen zu haben, weiß Wellmann aus Gesprächen mit Vereinsvertretern vor Ort. In der 300-Quadratmeter großen Halle mit Schwingboden werden vorwiegend Fitness- und Gymnastikkurse sowie Judo, Karate und Leistungsturnen angeboten.
Der Belmer Gemeinderat wird nach den erhaltenen Eindrücken aus der jetzigen Exkursion das Thema „Sporthallen-Neubau für Vehrte“ nach der Sommerpause weiter diskutieren und beraten. „Im Grundsatz steht der Gemeinderat ja hinter dem Wunsch, eine kleine Halle zu bauen, obwohl die allgemeinen Kosten in der heutigen Zeit Bauchschmerzen bereiten“, sagt Bürgermeister Wellmann. Im laufenden Haushaltsjahr seien jedoch bereits Mittel für Planungskosten bereit gestellt.
Für Uwe Jarecki, Vorstand des Sportvereins SuS Vehrte, ist eine Modulbauvariante nur eine weitere Alternative zu den schon vorliegenden verschiedenen Vorschlägen. Optisch, sagt Jarecki, würde solch eine Halle allerdings eher in ein Gewerbegebiet passen. „Am besten wäre jetzt, wenn sich die Planungsgruppe wieder zuammensetzen würde und unter Hinzuziehung von Schul- und Kulturausschuss, Grundschule Vehrte und dem Planer nach der für alle besten Lösung suchen würde“.
Die besichtigte Sporthalle in Bremen-Brinkum: Schlicht in der äußeren Erscheinungsbild, aber kostengünstig und schnell gebaut. Der dortige Heimatverein ist von seiner Fitness- und Gymnastikhalle auch nach neun Jahre Nutzung weiter überzeugt
Wie so eine Modulbauhalle im echten Sportbetrieb aussieht, hat sich deshalb eine Belmer Abordnung aus Vertretern des Gemeinderates und des Sportvereins SuS Vehrte jetzt beim Sportverein FTSV Jahn-Brinkum in der Nähe von Bremen angesehen.
Vor neun Jahren wurde die Einfeld-Halle aus dem Programm des Spezialanbieters Graeff Hallen- und Containerbau errichtet. Der Sportverein in Brinkum sei nach wie vor überzeugt, mit der Modulhalle richtige Wahl getroffen zu haben, weiß Wellmann aus Gesprächen mit Vereinsvertretern vor Ort. In der 300-Quadratmeter großen Halle mit Schwingboden werden vorwiegend Fitness- und Gymnastikkurse sowie Judo, Karate und Leistungsturnen angeboten.
Der Belmer Gemeinderat wird nach den erhaltenen Eindrücken aus der jetzigen Exkursion das Thema „Sporthallen-Neubau für Vehrte“ nach der Sommerpause weiter diskutieren und beraten. „Im Grundsatz steht der Gemeinderat ja hinter dem Wunsch, eine kleine Halle zu bauen, obwohl die allgemeinen Kosten in der heutigen Zeit Bauchschmerzen bereiten“, sagt Bürgermeister Wellmann. Im laufenden Haushaltsjahr seien jedoch bereits Mittel für Planungskosten bereit gestellt.
Für Uwe Jarecki, Vorstand des Sportvereins SuS Vehrte, ist eine Modulbauvariante nur eine weitere Alternative zu den schon vorliegenden verschiedenen Vorschlägen. Optisch, sagt Jarecki, würde solch eine Halle allerdings eher in ein Gewerbegebiet passen. „Am besten wäre jetzt, wenn sich die Planungsgruppe wieder zuammensetzen würde und unter Hinzuziehung von Schul- und Kulturausschuss, Grundschule Vehrte und dem Planer nach der für alle besten Lösung suchen würde“.
http://www.belm.de
erstellt am 01.07.2010
erstellt am 01.07.2010


