Silke Wulff ist Tagesmutter aus Überzeugung
In Belm gibt es 25 Tagesmütter. "Viel zu wenig, denn die Anfragen steigen", sagt Belms Gleichstellungsbeauftragte Barbara Weber. Sie ist als Leiterin des Familienbüros unter anderem Ansprechpartnerin für Tagesmütter und interessierte Eltern.
Die Belmerin Silke Wulff ist Tagesmutter aus Überzeugung. Sie hat Spaß an der Arbeit mit Kindern und ist fast immer ausgebucht. Eigentlich hatte sie Bürokauffrau gelernt, doch nachdem sie öfters für Bekannte oder Freunde auf deren Kinder aufgepasst hatte, führte diese Betreuung bald zur Tätigkeit als Tagesmutter in Vollzeit. Dass heißt, dass der Tagesablauf und wann welche Kinder bei ihr zu Gast sind, exakt geplant werden müssen. Wulff: "Zeit für den eigenen Haushalt bleibt da nicht. Das muss ich nach Feierabend machen, wenn die Kinder wieder bei ihren Eltern sind".
Als Tagesmutter muss man viele Fähigkeiten mitbringen. Flexibilität, Organisationstalent und natürlich Spaß am Umgang mit Kindern. Silke Wulff hatte im November 2006 über den Landkreis Osnabrück offiziell als Tagesmutter begonnen. Seit 2007 arbeitet sie über das Familien- und Kinderservicebüro mit Unterstützung von Barbara Weber. Wulff selbst hat dafür einen Qualifizierungskurs mit 172 Pflichtstunden abgelegt und nimmt Angebote zur Fortbildung wie "Erste Hilfe am Kind" noch immer gerne an. Maximal fünf Kinder darf sie in ihrer Wohnung betreuen.
"Das Schöne an diesem Job ist", sagt Silke Wulff, "wenn man den Kindern etwas beibringen kann". Bei ihr haben zum Beispiel schon viele Kinder das erste Wort gesprochen und die ersten Schritte gemacht. Das zeigt, dass eine Tagsmutter viel an der Entwicklung und Erziehung der Tageskinder mitwirkt. Ein Gespräch mit den Eltern über die Vorstellungen der Kindeserziehung ist daher besonders wichtig.
Für den Beruf der Tagesmutter gebe es allerdings noch ein paar Unstimmigkeiten, etwa in Sachen Verdienstausfall. Denn wenn etwa mal ein Kind krank wird und nicht zur Tagesmutter kommen kann, werden nur drei Tage von der Behörde als Verdienstausfall gezahlt. Mehr ist persönliches Risiko der Tagesmutter. Zudem müsse sie sich als Selbständige selber Kranken- und Rentenversichern. Hier trage aber die Gemeinde die Hälfte der Kosten, erklärt Barbara Weber.
Für Silke Wulff ist Tagesmutter der tollste Job der Welt. Wieder in ihren alten Beruf zurückzukehren, kann sie sich nicht vorstellen. Traurig ist sie immer nur dann, wenn die Kinder älter werden und in den Kindergarten gehen. "Aber auch dann bleiben viele Kontakte zu Kindern und Eltern noch bestehen".
Männer und Frauen, die Interesse an einer Tätigkeit als Tagesmutter oder Tagesvater haben, sind bei der Gemeinde Belm an der richtigen Adresse. Derzeit besteht eine große Nachfrage und acht Kinder befinden sich in der Warteschleife. Ansprechpartnerin im Rathaus ist dafür Barbara Weber im Familienbüro unter der Rufnummer 05406 505-82.
Joel (von links), Liam, Angelina und Maxim sind vier von fünf Kindern, die Silke Wulff als Tagesmutter derzeit vormittags betreut. Über Kurse hat sie sich für diese Tätigkeit speziell qualifiziert und nimmt regelmäßig an Weiterbildungen zu Themen über Gesundheit, Pädagogik und kindliche Entwicklung teil.
Als Tagesmutter muss man viele Fähigkeiten mitbringen. Flexibilität, Organisationstalent und natürlich Spaß am Umgang mit Kindern. Silke Wulff hatte im November 2006 über den Landkreis Osnabrück offiziell als Tagesmutter begonnen. Seit 2007 arbeitet sie über das Familien- und Kinderservicebüro mit Unterstützung von Barbara Weber. Wulff selbst hat dafür einen Qualifizierungskurs mit 172 Pflichtstunden abgelegt und nimmt Angebote zur Fortbildung wie "Erste Hilfe am Kind" noch immer gerne an. Maximal fünf Kinder darf sie in ihrer Wohnung betreuen.
"Das Schöne an diesem Job ist", sagt Silke Wulff, "wenn man den Kindern etwas beibringen kann". Bei ihr haben zum Beispiel schon viele Kinder das erste Wort gesprochen und die ersten Schritte gemacht. Das zeigt, dass eine Tagsmutter viel an der Entwicklung und Erziehung der Tageskinder mitwirkt. Ein Gespräch mit den Eltern über die Vorstellungen der Kindeserziehung ist daher besonders wichtig.
Für den Beruf der Tagesmutter gebe es allerdings noch ein paar Unstimmigkeiten, etwa in Sachen Verdienstausfall. Denn wenn etwa mal ein Kind krank wird und nicht zur Tagesmutter kommen kann, werden nur drei Tage von der Behörde als Verdienstausfall gezahlt. Mehr ist persönliches Risiko der Tagesmutter. Zudem müsse sie sich als Selbständige selber Kranken- und Rentenversichern. Hier trage aber die Gemeinde die Hälfte der Kosten, erklärt Barbara Weber.
Für Silke Wulff ist Tagesmutter der tollste Job der Welt. Wieder in ihren alten Beruf zurückzukehren, kann sie sich nicht vorstellen. Traurig ist sie immer nur dann, wenn die Kinder älter werden und in den Kindergarten gehen. "Aber auch dann bleiben viele Kontakte zu Kindern und Eltern noch bestehen".
Männer und Frauen, die Interesse an einer Tätigkeit als Tagesmutter oder Tagesvater haben, sind bei der Gemeinde Belm an der richtigen Adresse. Derzeit besteht eine große Nachfrage und acht Kinder befinden sich in der Warteschleife. Ansprechpartnerin im Rathaus ist dafür Barbara Weber im Familienbüro unter der Rufnummer 05406 505-82.
Joel (von links), Liam, Angelina und Maxim sind vier von fünf Kindern, die Silke Wulff als Tagesmutter derzeit vormittags betreut. Über Kurse hat sie sich für diese Tätigkeit speziell qualifiziert und nimmt regelmäßig an Weiterbildungen zu Themen über Gesundheit, Pädagogik und kindliche Entwicklung teil.
http://www.belm.de
erstellt am 26.01.2010
erstellt am 26.01.2010

