Inhalt

Ausbreitung des Eichenprozessionsspinners

Hinweise des Gesundheitsdienstes des Landkreises Osnabrück

Die Raupen des Eichenprozessionsspinners (EPS) besitzen tausende sogenannter Brennhärchen, die ein Nesselgift enthalten und bei Kontakt zu gesundheitlichen Beschwerden, wie Haut- und Augenreizungen und Atemwegsbeschwerden führen können, da die Härchen leicht abbrechen und mit dem Wind auch ins Umfeld geraten können.

Die Telefonnummer des Gesundheitsdienstes für alle Fragen ist die 0541 501-8113.

Vom EPS betroffene Bäume melden Sie bitte beim Ordnungsamt/Rathaus ihrer Gemeinde!
Grundsätzlich sollte die direkte Nähe und ein direkter Kontakt zu befallenen Bäumen vermieden werden. Dies ist die beste vorbeugende Schutzmaßnahme.
Sollte es dennoch zu einem Kontakt gekommen sein, sollten Augen gründlich mit sauberem Wasser gespült und die Augen nicht gerieben werden, da sonst die Gefahr besteht, dass sich die Brennhärchen mit ihren Widerhaken in der Hornhaut festsetzen. Um die Härchen vom Körper zu beseitigen empfiehlt sich zeitnah zu duschen und die Haare zu waschen, sowie einen Kleidungswechsel vorzunehmen. Mit kaltem Wasser kann den Juckreiz gelindert werden. Die Wäsche sollte anschließend bei 60 °C gewaschen werden.

Bei stärkeren gesundheitlichen Problemen sollte ein Arzt aufgesucht werden und auf den Kontakt zum EPS hingewiesen werden.
Sollten schwere allergische Reaktionen mit Atemnot auftreten sollte sofort der Rettungsdienst gerufen werden, da sonst unter Umständen lebensbedrohliche Situationen eintreten können.
Bedacht werden sollte, dass auch Haustiere wie z.B. Hunde betroffen sein können. Daher sollte auch hier darauf geachtet werden, dass diese Bereiche gemieden werden.
Die Bekämpfungsmaßnahmen dürfen nur von entsprechend geschulten Fachleuten in Schutzkleidung erfolgen, da sonst die Gefahr der Eigengefährdung als auch eine vermeidbare Verbreitung ins Umfeld erfolgen kann, da die kleinen Härchen mit dem Wind über mehrere hundert Meter verdriftet werden können. Daher ist auch ein Abflammen der Nester strikt abzulehnen.

(Copyright und Quelle: www.landkreis-osnabrueck.de)

Das Merkblatt des "Niedersächsischen Ministeriums für Soziales, Gesundheit und Gleichstellung" gibt es hier zum Herunterladen:

Weitere Infos und Verhaltensregeln gibt es auf der Seite des Niedersächsischen Landesgesundheitsamtes.