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Das Familien- und KinderServiceBüro informiert


Auf dieser Seite finden Sie aktuelle Informationen des Familien- und KinderServiceBüros der Gemeinde Belm

Kinder, die sich bewegen, erobern die Welt

Auf vielen bunten Seiten ist auf Aufregung des Netzwerks der Frühen Hilfen Belm unter Federführung seiner Leiterin Barbara Weber eine Vielzahl von tollen Spielen für Kinder von 0 bis 3 Jahren zusammengetragen und in einer Bewegungsfibel veröffentlicht worden. Für die Einführung in das Thema konnte Weber dabei Prof. Dr. Renate Zimmer, Erziehungswissenschaftlerin mit dem Schwerpunkt „Frühe Kindheit“ und Professorin für Sportwissenschaft, gewinnen. Zimmer stellte darüber hinaus sämtliche Bewegungsspiele für über einjährige Kinder aus ihren Büchern „Wilde Spiele zum Austoben“ und „Psychomotorik für Kinder unter drei Jahren“ zur Verfügung. Das Layout der Bewegungsfibel konnte die Gemeinde Belm mit freundlicher Unterstützung der Kinder-Bewegungsstadt Osnabrück (KiBS) nutzen.

Barbara Weber: „Durch diese unglaubliche Unterstützung entstand eine richtig gute Spielesammlung für die Kleinsten mit einer sehr ansprechenden Gestaltung“. Ein wesentliches Ziel des kleinen Büchleins ist, die Freude am Spiel und an der Bewegung zu entdecken und zu fördern. Die Bewegungsfibel ist zum Beispiel Anregung oder Hilfestellung etwa bei der Planung eines Kindergeburtstages. „Nur wenn Kinder sich bewegen, können sie sich die Welt erschließen, soziale Kontakte erfahren sowie eigene Fähigkeiten und Fertigkeiten kennenlernen und auf diese Weise Selbstvertrauen entwickeln“, weiß Barbara Weber.

Die Fibel fand seit Erscheinen bereits so viel Anklang, dass auch andere Kommunen im Landkreis Osnabrück, etwa die Gemeinde Hasbergen, die Belmer Fibel angepasst auf ihre Gemeinden, übernommen haben.

Die Bewegungsfibel gibt es hier zum Herunterladen:

Seit 01.01.2018 neue Regelungen zum Mutterschutz

Im Jahr 2017 wurde das Mutterschutzrecht umfassend reformiert: Nach der Geburt eines Kindes mit Behinderung gilt eine längere Schutzfrist; privat krankenversicherte Mütter sind finanziell besser abgesichert.
Zum 1. Januar 2018 traten noch weitere Änderungen in Kraft. Vor allem gilt das Mutterschutzgesetz nun für mehr Frauen als zuvor: Für Schülerinnen und Studentinnen gilt es, wenn sie ein Pflichtpraktikum absolvieren oder wenn ihre Ausbildungsstelle den Ort, die Zeit und den Ablauf der Ausbildungsveranstaltung verpflichtend vorgibt. Auch Entwicklungshelferinnen, Frauen im Bundesfreiwilligendienst oder arbeitnehmerähnliche Selbstständige werden dann ausdrücklich durch das Mutterschutzgesetz geschützt. Die Regelungen zum Verbot zur Nacht- und Sonntagsarbeit werden branchenunabhängig gefasst. Für die Arbeit nach 20 Uhr bis 22 Uhr wird ein behördliches Genehmigungsverfahren eingeführt.
Die Regelungen zur Gestaltung der Arbeitsbedingungen für schwangere und stillende Frauen werden klarer und verständlicher. Außerdem erarbeitet ein neuer Ausschuss für Mutterschutz praxisnahe Empfehlungen zur Umsetzung des Mutterschutzes.
Der Broschüre „Leitfaden zum Mutterschutzgesetz“ vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend ist im Eingangsbereich des Belmer Rathauses oder bei Barbara Weber, Zimmer 12, erhältlich.

Persönliche Informationen gibt es bei Alina Dammer, Schwangeren- und Schwangerenkonfliktberaterin, jeweils mittwochs von 9:00 bis 12:00 Uhr und nach Absprache im Rathaus, Zimmer 14.